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Bauen Sie mit an der Zukunft des Schweizer Paraplegiker-Zentrums

Die Planung im Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) läuft auf Hochtouren, bevor es am 1. Oktober mit dem Spatenstich für den Erweiterungsbau losgeht. Mit diesem Schritt kann das SPZ auch in Zukunft die denkbar beste Akutbehandlung, Rehabilitation und Folgebehandlung für querschnittgelähmte Menschen anbieten.
Unterstützen Sie diesen wichtigen Meilenstein des SPZ mit Ihrer Spende.

In wenigen Wochen beginnen die Bauarbeiten in Nottwil. Als Erstes wird an der nordöstlichen Seite der Klinik Richtung Sempachersee ein Erweiterungsbau erstellt, der unter anderem mit zwei neuen Bettenstationen ausgestattet sein wird. Mehr Platz ist dringend notwendig, die Auslastungszahlen der letzten Jahre sind nahezu bei 100 Prozent. «Wir haben heute zunehmend schwere Fälle von Verletzungen und Erkrankungen, welche eine längere und aufwändigere Behandlungsdauer für die Patienten bedeuten. Man muss wissen, dass die Rehabilitation eines hoch gelähmten Tetraplegikers neun bis zwölf Monate dauern kann», sagt Stiftungsratspräsident Daniel Joggi. Man stelle mit dem Ausbau sicher, dass das SPZ Patienten zur Akutbehandlung und Rehabilitation auch inskünftig jederzeit aufnehmen könne.

Baugespann

Das Baugespann zeigt die direkte Verbindung zwischen Neubau und bestehendem Klinikgebäude. Foto SPS

Mitgliederbeiträge für laufenden Betrieb
1.8 Millionen Mitglieder der Gönner-Vereinigung sorgen mit ihrem Mitgliederbeitrag dafür, dass Betroffene im SPZ tagtäglich vom umfassenden Leistungsnetz in Nottwil profitieren können. Dank der grossartigen Solidarität der Gönnerinnen und Gönner kann das SPZ querschnittgelähmten Menschen bestmögliche Dienstleistungen anbieten, für welche die öffentlichen Mittel der Tarifpartner oftmals nicht ausreichen. «Und wir können dadurch in Härtefällen unkompliziert Hilfe leisten, wo ausreichende Versicherungsabdeckungen fehlen», betont Daniel Joggi. Somit fliesst ein markanter Teil der jährlichen Mitgliederbeiträge in den laufenden Betrieb.

Bauprojekt ist ein finanzieller Brocken
Ein Bauprojekt von der nun geplanten Grösse ist eine zusätzliche, ausserordentlich grosse finanzielle Belastung. Ungefähr die Hälfte der budgetierten rund CHF 150 Mio. Baukosten fliesst in die Erneuerung des bestehenden Klinikgebäudes, die andere Hälfte wird in den Erweiterungsbau investiert.
Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) strebt eine grösstmögliche Vorfinanzierung des Bauprogramms durch angesparte Mittel sowie zusätzliche Spendenbeiträge an. Der zu Projektbeginn beabsichtigte Eigenfinanzierungsanteil von 40 Prozent ist im heutigen Umfeld vernünftig. Zusätzliche Spendengelder sind aber nötig. «Dadurch sind wir schneller schuldenfrei und den Turbulenzen von Kreditmärkten viel weniger ausgesetzt», erklärt SPS-Finanzchef Pius Bernet.

Grafik Herkunft Gelder Bauprojekt

10% (CHF 15 Mio.) finanziert durch Spenden; 40% (CHF 60 Mio.) angespart in zweckgebundenen Anlagen; 50% (CHF 75 Mio.) fremdfinanziert von Banken

15 Mio. Spendenfranken notwendig
Die Stiftung hat rund 40 Prozent des benötigten Kapitals in Form von Rücklagen gebildet. Dieses Kapital, zusammen mit den aufgenommenen Krediten, reicht nicht ganz, um das Bauprojekt zu finanzieren. Es fehlt ein Restbetrag von CHF 15 Mio. beziehungsweise 10 Prozent der gesamten Bausumme.
Dieses Geld will die SPS in den nächsten dreieinhalb Jahren mit einer Spendenkampagne beschaffen. Der Mittelbedarf ist über die vierjährige Bauzeit verteilt, sodass dem geplanten Spatenstich Anfang Oktober nichts im Wege steht. «Mit einem Spendenbeitrag für den Umbau und den Erweiterungsbau trägt jeder Spender dazu bei, dass das SPZ auch für die nächste Generation die denkbar beste Rehabilitation für querschnittgelähmte Menschen anbieten kann», so Daniel Joggi.

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