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«Ich lache dem Schicksal entgegen!»

Wenn der Kopf schwebt; wenn der Körper sitzt, aber das Hirn nichts davon weiss; wenn Bewegung nicht mehr möglich ist; all diese „Wenns“ sind Realität für Flo. Seit einem schweren Snowboardunfall sitzt er als Tetraplegiker im Rollstuhl. Trotzdem hat er nichts von seiner Lebensfreude und seinem Optimismus verloren. Hier erzählt Flo, wie er seinen Alltag meistert.

Flo gegenüber einer Dame in der Bibliothek des SPZ.

Flo hat trotz seines Unfalls seinen Humor nicht verloren.

Ein folgenschwerer Sturz
2008, an einem traumhaften Skitag in Davos, sprang der erfahrene Snowboarder über einen kleinen Hügel und stürzte so unglücklich, dass zwei seiner Halswirbel brachen und sein Rückenmark fast gänzlich durchtrennt wurde. Er konnte sich nicht mehr bewegen. Nur noch der Kopf gehörte seinem Gehirn. Er wusste, dass etwas gewaltig schief gelaufen war und dass jede Bewegung seine Verletzung noch schlimmer gemacht hätte. Zum Glück kam ihm eine Familie, die den Sturz beobachtet hatte, zu Hilfe.

Der damals 21-jährige wurde ins Krankenhaus nach Chur geflogen, dort operiert und zur Rehabilitation in das Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) verlegt. Dort bereitete ihn das multidisziplinäre Team auf seinen neuen Alltag vor. Flos behandelnder Arzt, Dr. med. Hans Georg Koch, lobt heute noch sein Durchhaltevermögen und seinen Optimismus während der 11-monatigen Rehabilitation.

Jeder Fortschritt ein kleiner Triumph
Nach einem Unfall, der die Nerven im Rückenmark zwischen dem 3. und dem 5. Halswirbel durchtrennt, können Tetraplegiker lediglich noch ihren Kopf bewegen. Wie sich im Laufe von Flos Behandlung allerdings herausstellte, waren bei ihm nicht alle Nervenstränge im Nacken durchtrennt - einige waren nur gequetscht. So kamen allmählich muskuläre Funktionen zurück, die die Ärzte ihm ursprünglich als verloren deklariert hatten. Jene Momente, in denen Flo bewusst wurde, dass er einzelne Gliedmassen wieder bewegen kann, beschreibt er noch heute mit einer ansteckenden Euphorie. Die kleinen Fortschritte von Tag zu Tag summierten sich auf und heute besitzt er wieder motorische Fähigkeiten in Beinen, Armen und Händen. Stolz erfüllt ihn, wenn er davon erzählt, wie er sich auch über jeden kleinen Triumph freuen konnte und kann. Die zurückgewonnenen Fähigkeiten erleichtern ihm den Alltag, sind aber noch immer nicht vergleichbar mit einem voll funktionsfähigen Körper.

Flo bei der Arbeit

Heute ist Flo zurück im Alltag und arbeitet in der Schweizer Paraplegiker-Stiftung.

Kein Mitleid
Wie jeder andere Para- oder Tetraplegiker, wurde auch Flo mit der Diagnose Querschnittlähmung vor eine einschüchternde Herausforderung gestellt. Trotz dieses harten Schicksalsschlages widerstrebt es Flo jedoch, bemitleidet zu werden. Stattdessen sind ihm Mitgefühl und Gleichbehandlung willkommen.

Allem und allen begegnet er mit Sarkasmus und Ironie. Die Gespräche mit ihm pendeln zwischen Ernst, schwarzem Humor und spitzbübischen Provokationen. Das lauteste Lachen kann man ihm entlocken, wenn man seine Neckereien mitmacht und zurücksticht. Auch wenn sein Unfall noch so schwere Einschränkungen für seinen Bewegungsapparat bedeuten, ist sein Charakter stark genug um jedes Wortgefecht zu verkraften. Besonders Anekdoten aus seiner Zeit im Krankenhaus zeugen von seiner nicht zu brechenden Lebensfreude. «Während der Reha», erzählt er mit einem schelmischen Grinsen im Gesicht, «sind wir an den Pflegern beim Zmorge vorbei geflitzt; haben ihnen die Konfitüre und den Käse vom Tisch stibitzt und versteckt.» Er scheint seine Behinderung fast als sportliche Herausforderung zu verstehen; als Leben im Extremsportmodus, das jeden Tag neue Herausforderungen bereit hält, die es mit Optimismus zu überkommen gilt.

Ein tragendes Netz
Wie kommt es, dass Flo es geschafft hat, so positiv mit seinem Schicksal umzugehen? Ohne die Unterstützung von Freunden und Familie wäre es natürlich nicht gegangen. Ohne die Schweizer Paraplegiker-Gruppe aber auch nicht. Das Netz aus Spezialisten von Medizin über Reha bis zur Berufsberatung hat ihm geholfen wieder in einen Alltag zu finden. «Ich wurde während der Reha im Paraplegiker-Zentrum nicht nur medizinisch super behandelt, sondern auch in der Berufswahl oder beim Umbau der Wohnung unterstützt. Sonst wäre ich heute nicht da, wo ich jetzt bin und würde heute auch nicht wieder arbeiten.»

Damit wir weiterhin Menschen wie Flo unterstützen können und auch Sie im Ernstfall finanziell bestmöglich versorgt sind, empfiehlt Flo: «Werden Sie Gönner und erhalten Sie bei unfallbedingter Querschnittlähmung CHF 200‘000. Das nimmt Ihnen viele Sorgen in einer Zeit, in der Sie schon genug davon haben, egal wie optimistisch Sie auch sind.»

Jeder Beitrag hilft mit, Querschnittgelähmten die Rückkehr in Beruf, Familie und Alltag zu ermöglichen.

Traurig, aber wahr: Jeden zweiten Tag endet eine Unachtsamkeit mit einer Querschnittlähmung. Als Mitglied der Gönner-Vereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung erhalten Sie bei einer unfallbedingten Querschnittlähmung mit permanenter Rollstuhlabhängigkeit eine einmalige Zahlung von 200 000 Franken. Das gilt weltweit, unabhängig vom Unfall- oder Behandlungsort.

Werden Sie noch heute Mitglied unserer Gönner-Vereinigung und erhalten Sie ab sofort 200'000 Franken Unterstützung im Ernstfall.

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