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«Der Riesenaufwand hat sich gelohnt»

Ein schönes Beispiel, wie Menschen die Arbeit der Schweizer Paraplegiker-Stiftung unterstützen: Samantha arbeitet im Schweizer Paraplegiker-Zentrum und hat aus Eigeninitiative mit einem «Spendenritt» hoch zu Ross über 4000 Franken für die Schweizer Paraplegiker-Stiftung gesammelt. Warum die Physiotherapeutin unzählige Stunden während ihrer Freizeit investiert hat und sie bereits weitere Sammelaktionen für Querschnittgelähmte plant, erfahren Sie hier.

Samantha hoch zu Ross.

Samantha hoch zu Ross.

Lange vorher hat Samantha  jeden Abend mehrere Stunden «herumgeweibelt», damit der grosse Event auch reibungslos über die Bühne gehen konnte. Kein Aufwand war ihr zu  gross, kein Detail zu klein – sie besuchte sogar einen Schweisskurs, damit die teilnehmenden Kinder am Spendenritt eine von ihr gefertigte Trophäe in der Form eines Hufeisens entgegennehmen konnten.

54 Kilometer hoch zu Ross
Und so wurde der Spendenritt zum erhofften Erfolg: Über 200 Personen fanden sich ein, 66 Reiter legten mit ihrem Pferd auf einem Rundkurs bis zu 54 Kilometer zurück. Gegen 40 freiwillige Helfer standen Samantha zur Seite, verkauften Würste, Getränke und Kuchen. Die Startgelder, die Einnahmen aus dem Verkauf von Essen und Getränken sowie Sponsoring-Beiträge ergaben schliesslich den stolzen Betrag von 4391.80 Franken. Die Organisatorin strahlt: «Es war ein Riesenaufwand, der sich aber gelohnt hat», betont sie.

Samantha verteilt den kleinen Reiterinnen selbst gemachte Hufeisen

Samantha verteilt den kleinen Reiterinnen selbst gemachte Hufeisen.

Sammeln für einen guten Zweck
Warum dieses grosse Engagement? «Ich wusste, dass diese Frage kommen würde.» Seit fünf Jahren arbeite sie nun im SPZ. In dieser Zeit habe sie viele Leute gesehen, denen die finanziellen Mittel fehlten, um sich Dinge zu leisten, die ihren Alltag erheblich erleichtern würden. «Nicht alles kann über die Direkthilfe der Schweizer Paraplegiker-Stiftung abgedeckt werden.» Ein neues Sitzkissen für 800 Franken etwa sei nicht für alle problemlos zu finanzieren. «Ich sehe, wie hilfsbedürftig einzelne Querschnittgelähmte sind. Für diese Menschen habe ich gesammelt.»
Dass sie ausgerechnet mit einem Distanzritt Geld sammelte, ist kein Zufall. Samantha, selber passionierte Reiterin, nimmt regelmässig an solchen Veranstaltungen teil und kennt sich in der Szene entsprechend aus. Ihr Job als Physiotherapeutin gefällt ihr gut. Hier habe sie über längere Zeit täglich mit den gleichen Patienten zu tun. «So erlebe ich mit, wie sich der Querschnittgelähmte entwickelt. Es ist cool zu sehen, wie wir zusammen etwas erreichen.»

Nicht nur das Geld zählt
Für Samantha ist klar, dass die Aktion nicht die einzige bleiben soll. Auch zukünftig plant sie, wieder einen solchen Event auf die Beine zu stellen. Der grosse zeitliche Aufwand schreckt sie nicht ab. Zu sehr ist sie überzeugt, dass sie sich für eine gute Sache engagiert. Und dies nicht nur wegen des Geldes: «Es gab zahlreiche spannende Begegnungen am Spendenritt.» Viele Arbeitskolleginnen und -kollegen haben das erste Mal mit der Gemeinschaft der «Pferdenarren» Bekanntschaft gemacht. Zudem kamen an den Anlass auch Rollstuhlfahrer eines Rugby-Teams, das Samantha als Betreuerin begleitet. «Allein schon wegen dieser neu geknüpften Bekanntschaften hat sich die Sache gelohnt.»

Herzlichen Dank, Samantha und ihrer Reiter-Community!

Jeder Beitrag hilft mit, Querschnittgelähmten die Rückkehr in Beruf, Familie und Alltag zu ermöglichen.

Traurig, aber wahr: Jeden zweiten Tag endet eine Unachtsamkeit mit einer Querschnittlähmung. Als Mitglied der Gönner-Vereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftung erhalten Sie bei einer unfallbedingten Querschnittlähmung mit permanenter Rollstuhlabhängigkeit eine einmalige Zahlung von 200 000 Franken. Das gilt weltweit, unabhängig vom Unfall- oder Behandlungsort.

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