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Spenden tragen Schweizer Leistungsnetz

Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS) ist ein privates Hilfswerk, das 1975 gegründet wurde. Auftrag und Ziel der Stiftung sind die Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Leistungsnetzes für querschnittgelähmte Menschen. Damit werden Voraussetzungen für bestmögliche Wiedereingliederung in Familie, Beruf und Gesellschaft, Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Betroffenen im Alltag geschaffen. Die Schweizer Paraplegiker-Stiftung ist Trägerin des Leistungsnetzes der Schweizer Paraplegiker-Gruppe (SPG). Zur Hauptsache finanziert wird dieses durch Beiträge von Mitgliedern der Gönner-Vereinigung (GöV), durch Legate, Erbschaften und Spenden der Schweizer Bevölkerung. Die entsprechenden Mittel werden von der Schweizer Paraplegiker-Stiftung sowohl für Erstversorgung von querschnittgelähmten Menschen als auch deren ganzheitliche Rehabilitation und lebenslange Begleitung verwendet.

Transparenz hat Priorität
Die Mitgliederbeiträge und Spenden, die bei der Schweizer Paraplegiker-Stiftung sowie ihrer Gönner-Vereinigung eingehen, werden vollumfänglich zur Deckung eines breiten Angebotes eingesetzt, das, die Schweizer Paraplegiker-Stiftung, ihre Tochtergesellschaften und Partnerorganisationen für querschnittgelähmte Menschen gewährleistet. Bezüglich der Verwendung der Mitgliederbeiträge und Spenden hält sich die Schweizer Paraplegiker-Stiftung an die Leitlinien von nicht gewinnorientierten Organisationen (NonProfitOrganisationen). Mit der Anwendung der NPO-Governance verpflichtet sich die Schweizer Paraplegiker-Stiftung in Führung und Tätigkeit entsprechende, national festgelegte Richtlinien zu befolgen. Sie bekennt sich dadurch zur Offenlegung aller relevanten Geschäftsgrundlagen und -vorgänge. NPO-Governance ist primär auf multidimensionale Ziele, die Berücksichtigung Dritter sowie die Erfüllung des Stiftungsauftrags ausgelegt. Hierin besteht der entscheidende Unterschied zu Kapitalgesellschaften, in deren Corporate Governance überwiegend finanzwirtschaftliche Aspekte im Sinne von Eigentümer- und Anlegerschutz dominieren.
Gemäss NPO-Richtlinien weist die Schweizer Paraplegiker-Stiftung auch nach, wie Mitgliederbeiträge, Spenden usw. zwischen ihr, ihren Tochtergesellschaften und Partnerorganisationen aufgeteilt werden. Verwendet wurden die Gelder zwischen der Schweizer Paraplegiker-Stiftung sowie deren Tochtergesellschaften und Partner-Organisationen im Jahr 2012 wie folgt: Rund 20% der Beiträge und Spenden setzte die Schweizer Paraplegiker-Stiftung für das Leistungsfeld Medizin ein. Ebenfalls 20% flossen in Form von Direkthilfe an Tetraplegiker und Paraplegiker. 17% wurden für die Äufnung zweckgebundener Fonds und für Investitionen eingesetzt. 12% der Spenden überwies die Schweizer Paraplegiker-Stiftung an das Leistungsfeld Forschung, 9% an das Leistungsfeld Integration und lebenslange Begleitung. 10% beanspruchten Marketing und Fundraising. Von Unterstützung durch Spendengelder der Schweizer Paraplegiker-Stiftung profitierten überdies Dritte (Organisationen, Institution, Einrichtungen im Gesundheits-, Behinderten- und Sozialwesen)

200‘000 Franken Sofortunterstützung
Mit dem Beitritt zur Gönner-Vereinigung und der Entrichtung eines Mitgliederbeitrages oder einer Spende helfen Schweizer und Schweizerinnen querschnittgelähmten Menschen. Wird ein Mitglied der Gönner-Vereinigung der Schweizer Paraplegiker-Stiftungselber Opfer eines Unfalls mit Querschnittlähmung und permanenter Rollstuhlabhängigkeit in Folge, hat es Anrecht auf einmalige Sofortunterstützung in Höhe von maximal 200 000 Franken durch die Schweizer Paraplegiker-Stiftung. Die Beiträge an die Gönner-Vereinigung und Spenden an die Schweizer Paraplegiker-Stiftung dienen weiter dazu, ein ganzheitliches Leistungsnetz aufrecht zu erhalten und auszubauen. Dieses will höchstmögliche Autonomie und Selbstbestimmung der Betroffenen erreichen. Während der Erstrehabilitation können Menschen mit Querschnittlähmung im Schweizer Paraplegiker-Zentrum Nottwil auf ein unerreichtes Angebot an medizinischen und therapeutischen Leistungen, spezialisierte Pflege, Beratung in Fragen des Sozialrechts, Berufsfindung usw. zählen. Ganzheitliche Rehabilitation bedeutet aber, auch nach Austritt aus der Spezialklinik nicht allein gelassen zu werden. So werden Spenden an die Schweizer Paraplegiker-Stiftung, unter anderem, auch für die Betreuung zu Hause genutzt. Dafür zuständig ist die Partnerorganisation ParaHelp (2003 gegründet), die über vier Standorte in der Schweiz verfügt. Der gemeinnützige Verein bietet neben Hausbesuchen, Beratung zur Lösung von Konflikten, Tipps für Pflege oder Entlastung, auch Schulung von externen Pflegenden und Angehörigen an.

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