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Personal Factors

Die Weltgesundheitsorganisation WHO hat die Relevanz der personenbezogenen Faktoren (PF) im Kontext von Funktionsfähigkeit und Behinderung erkannt und sie in das Rahmenmodell der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) eingeschlossen. PF sind bislang jedoch nicht in der Klassifikation implementiert und ihr Verständnis und ihre Rolle bedarf weiterer Klärung. Die PFRP zielt darauf ab, die Möglichkeiten einer Entwicklung der ICF Klassifikation der PF in Zusammenarbeit mit der WHO auszuloten, und die Rolle der PF insbesondere bei Menschen mit Rückenmarkschädigungen (RMS) zu untersuchen.

Der Arbeitszweig “PF Klassifikation” des PFRP erarbeitet die Konzeptionalisierung und den Wert der ICF Klassifikation der PF und erstellt eine Testversion der PF Klassifikation als Ausgangspunkt für den formalisierten globalen WHO Klassifikationsentwicklungsprozess. Der Arbeitszweig “PF in RMS” des PFRP umfasst Projekte, die den Akzept auf persönliche Ressourcen und Stärken, soziale Fähigkeiten, soziale Unterstützung sowie auf die subjektive Erfahrung einer RMS setzen. Er liefert Ergebnisse über die Rolle bedeutender PF als Determinanten, Moderatoren oder Mediatoren im Bezug auf Anpassung, Funktionsfähigkeit, und Lebensqualität nach einer RMS.

Forschung im Bereich PF kann das Verständnis von Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit, aber auch Interventionen und Leistungen für Menschen mit Behinderungen verbessern. PF können dazu beitragen, die Patientenzentrierung in der Rehabilitationsversorgung auszubauen und Programme zur Gesundheitsförderung, Gesunderhaltung oder sekundäre Prävention zu optimieren. Die Berücksichtigung von PF stärkt entscheidend die Perspektive der betroffenen Personen im Kontext von Forschung und Rehabilitation.

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