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Empowerment, Partizipation & soziale Integration

Aufbauend auf dem konzeptionellen Rahmen der ICF ist es das Ziel der Abteilung, ein umfassendes Verständnis dafür zu gewinnen, wie umwelt- und personbezogene Faktoren die soziale Integration und Partizipation von Menschen mit Behinderungen im allgemeinen, und mit einer Querschnittlähmung im Besonderen, beeinflussen.

Auf der Mikro-Ebene und im Bereich von Empowerment und personbezogenen Faktoren ist das spezifische Ziel, die Rolle psychosozialer Ressourcen und Stärken des Einzelnen (z.B. Selbstwirksamkeit, Optimismus, Lebenssinn, soziale Kompetenzen) in Bezug auf Bewältigungs- und Anpassungsprozesse, Wohlbefinden und Lebensqualität, Gesundheit und Teilhabe über die Lebensspanne hinweg zu untersuchen. Unsere Forschung rückt die subjektive Erfahrung und den eigenen Blickwinkel der betroffenen Individuen in den Mittelpunkt. Während eine Behinderung meist nur als Defizit angesehen wird, hat unsere Forschung einen ressourcenorientierten Ansatz. Dadurch unterstützen wir Personenzentrierung und Empowerment in der rehabilitativen Versorgung sowie in der Sekundärprävention. Unser Forschungsschwerpunkt erweitert den Wissenshorizont über das Leben mit einer Querschnittlähmung und eröffnet neue Handlungs- und Interventionsmöglichkeiten.

Auf der Makro-Ebene und im Bereich der Partizipation und der sozialen Umwelt ist das Ziel, zur Inklusion von Personen mit einer Querschnittlähmung beizutragen, insbesondere mit Bezug auf die Arbeitsmarktintegration. Erwerbstätigkeit ist eine besonders wichtige Dimension der gesellschaftlichen Integration, da sie Einkommen generiert und zur Selbstverwirklichung sowie zum Selbstwertgefühl beitragen kann. Es ist daher von höchster Wichtigkeit, ein besseres Verständnis der Arbeits- und Erwerbssituation von Personen mit Behinderungen zu gewinnen. Unsere Forschung richtet sich auf die unterschiedlichen Bestimmungsfaktoren und die Auswirkungen der Wiedereingliederung von Personen mit einer Querschnittlähmung.

Dabei umfassen unsere Analysen die gesamte Lebensspanne ab dem Verletzungseintritt, beginnend mit der beruflichen Rehabilitation in der Klinik über die Rückkehr ins Erwerbsleben bis schliesslich hin zur Pensionierung. Das letztendliche Ziel des Forschungsprogramms ist es, Personen mit einer Querschnittlähmung zu ermöglichen, an einer angemessenen langfristigen Erwerbstätigkeit teilzuhaben.

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