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Impairment Control, Capacity Building and Health Maintenance Unit

Mit einer Querschnittlähmung gehen verschiedenste Schädigungen von Körperstrukturen und -funktionen, eine limitierte körperliche Leistungsfähigkeit und sekundäre Gesundheitsprobleme einher. All diese Probleme, ihre Symptome und ihr Zusammenspiel können Aktivitäten und Partizipation negativ beeinflussen und somit zum Erleben von Behinderung und zu einer Abnahme der Lebensqualität beitragen. Verbesserung und Erhalt von Funktion, Leistungsfähigkeit und Gesundheit sind daher von höchster Bedeutung für Menschen mit einer Querschnittlähmung.

Unsere Forschung zielt daher auf das umfassende Verständnis von:

  • morphologischen, physiologischen und biomechanischen Schädigungsmechanismen (z. B. dem Zusammenhang zwischen Rollstuhlfahren und Schmerzen der oberen Extremitäten),
  • Faktoren, die die Leistungsfähigkeit beeinflussen, insbesondere in Hinblick auf Mobilität (z. B. der Muskelkraft des Oberkörpers),
  • Mechanismen, die zur Prävention von Begleiterkrankungen und Komplikationen einer Querschnittlähmung über die Lebensspanne beitragen (z. B. den gesundheitserhaltenden Effekten von körperlicher Aktivität), und
  • der Verteilung von Schädigungen, Leistungsfähigkeit und gesundheitsförderlichem Verhalten in der Bevölkerung.

Zudem identifizieren, entwickeln und evaluieren wir auf Basis des gewonnenen Wissens:

  • Methoden zur Verbesserung und zum Erhalt geschädigter Körperstrukturen und -funktionen (z. B. die Nutzung anderer Fortbewegungsmittel als Alternative zum Rollstuhl),
  • Ansätze zur Optimierung von Leistungsfähigkeit sowie Leistung in Interaktion mit der Umwelt (z. B. chirurgische Verfahren oder gezieltes körperliches Training),

Interventionen zur Beeinflussung von Krankheits- und Alterungsprozessen und zur Prävention von Begleiterkrankungen und Komplikationen einer Querschnittlähmung.

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