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Spinal Injury Research Unit (SIR)

Eine Verletzung des Rückenmarks (spinal cord injury, SCI) beeinträchtigt viele Organe und Systeme, was als Folge eine Vielzahl von Erkrankungen nach sich zieht. Einige, wie die Probleme des Bewegungsapparates, Immunreaktionen und erhöhte Anfälligkeit für Infektionen, stellen das Resultat eines komplexen Wechselspiels zwischen Alter, Umwelt und Genetik dar. Sie sind schwer vorherzusagen oder kompliziert zu behandeln.

Die Laborforschung befasst sich mit den zugrunde liegenden biologischen Mechanismen dieser Leiden und untersucht Möglichkeiten für neue Therapien, was sie zu einem wertvollen Element in unserem institutionellen „bench-to-society“ („von der Laborbank in die Gesellschaft“) Forschungsprogramm macht.

Die SIR betreibt die hochmodern ausgestatteten biomedizinischen Laboratorien in Nottwil und hat zwei Schwerpunktbereiche: zum einen Altern mit einer Rückenmarksverletzung und zum anderen SCI Biobanking.

Auf dem Gebiet des Alterns mit einer Rückenmarksverletzung sind wir an der Erforschung des Bewegungsapparates, der Immunreaktionen und der Infektionen interessiert. Ein ausgeprägtes Forschungsgebiet stellt die Wiederherstellung intervertebraler Bandscheiben mittels mesenchymaler Stammzellen dar. Das Hauptziel dieses regenerativen Ansatzes ist es, die Beweglichkeit der Wirbelsäule zu erhalten, speziell bei eher jungen Patienten. Vor kurzem haben wir auch damit begonnen, die Immunoseneszenz, also den Einfluss des Alterns auf das Immunsystem eines SCI Patienten zu erforschen. Das Bedürfnis nach Forschung auf diesem Gebiet begründet sich darin, dass nach einer Rückenmarksverletzung die Häufigkeit von Infektionen der Harnwege, der Lunge und der Haut erhöht ist.

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