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Intensivstation

Intensivstation

Die Intensivstation
Ziel der Intensivstation ist, die Vitalfunktionen von Patienten wiederherzustellen, deren Leben akut bedroht ist. Wir stabilisieren diese Patienten und ermöglichen deren weitere Betreuung auf der normalen Bettenstation. Ist das Weiterleben eines Patienten nicht mehr möglich, bieten wir palliative Begleitung während seines letzten Lebensabschnitts.

Unzureichende Kenntnis über die Behandlung Querschnittgelähmter erhöht deren Risiko für Komplikationen stark. Durch speziell ausgebildetes Personal vermeiden wir diese spezifischen Komplikationen. Die im SPZ integrierte Intensivstation erlaubt es, Patienten aus anderen Kliniken frühzeitig zu übernehmen.

Vermitteln zwischen Medizin und Mensch
Die Intensivstation ist für frisch Verunfallte und deren Angehörige der erste Kontakt mit dem SPZ. Die Arbeit mit diesen Menschen ist eine herausfordernde Aufgabe. Besonders wichtig ist dabei die Aufklärung: über den Zustand des Patienten und über die Prognose zum Krankheitsverlauf. Es gehört zum Auftrag der Intensivstation, am Krankenbett zwischen Medizin und Mensch zu vermitteln.

Neben der Intensivtherapie frisch verunfallter oder operierter Patienten, gehört die Behandlung sämtlicher Krankheitsbilder der Inneren Medizin und der Neurologie zum Leistungskatalog der Intensivstation. Schwerpunkte sind die Betreuung langzeitbeatmeter Patienten sowie die Behandlung typischer Komplikationen einer Querschnittlähmung.

Zur Intensivstation gehören acht Patientenplätze und ein Stützpunkt zur Überwachung. Die Station wird gemeinsam durch den ärztlichen Leiter (FMH Intensivmedizin) und die pflegerische Leitung ge­führt. Den Schulungsauftrag der Klinik nimmt ein In­strukti­onspfleger wahr. Dieser organisiert die Weiterbildung der Mitarbeitenden.
 
Auftrag
Die Intensivstation betreut Patienten in Krisensituationen. Die Betroffenen brauchen intensive Therapie, Pflege oder Überwachung. Sie werden ganzjährig und rund um die Uhr fachkundig von Pflegenden und Ärzten betreut. Weiter gehört zum Auftrag der Intensivstation, die Reanimationsbereitschaft im SPZ Nottwil ständig aufrecht zu halten.

Zu den Patienten der Intensivstation gehören Personen
 

  • nach einem operativen Eingriff (Frischverletzte nach Notfallaufnahme, Patienten nach operativen Wahleingriffen)
  • mit schwerem Monotrauma oder Polytrauma
  • nach sekundärer Verlegung aus einem Akutspital
  • mit einer Ateminsuffizienz (akut beatmete und dauerbeatmete Patienten)
  • nach einem akuten Ereignis und nach Reanimation
  • mit Indikation zur invasiven Therapie 

Qualität
Folgende Massnahmen steigern die Qualität des Angebots der IPS:

  • Interdisziplinäre und interprofessionelle Zusammenarbeit garantieren eine Rehabilitation auf dem neuesten Stand wissenschaftlicher Erkenntnis
  • Kontinuierliche Fortbildung in- und ausserhalb des SPZ steigern die Qualität der Patientenversorgung
  • Neue Mitarbeiter werden anhand von Checklisten eingearbeitet
  • Die tägliche Arbeit ist orientiert an Leit- und Richtlinien
  • Alle Mitarbeitenden werden jährlich für lebensrettende Sofortmassnahmen geschult
  • Die Intensivtherapie wird durch eine lückenlose elektronische Dokumentation für eine lesbare, zeitnahe und normierte Aufzeichnung des gesamten Verlaufs sichergestellt

Kompetenz
Patienten mit Para- und Tetraplegie
Das SPZ ist eines der weltweit führenden Zentren für die lebenslange Betreuung von Patienten mit Querschnittlähmung.

Patienten mit neuromuskulären Erkrankungen
Betreuung und Behandlung von Patienten mit spezifischen neuro-muskulären Erkrankungen (z. B. Guillain-Barré-Syndrom, Muskeldystrophie, Amyotrophe Lateralsklerose).

Dauerbeatmete Patienten
Einstellung der Heimventilation bei permanent beatmungs- pflichtigen Patienten.

Weaning
Durch jahrzehntelange Erfahrung und die Anwendung differenzierter Entwöhnungskonzepte können beatmete Patienten tagsüber oder sogar ganz vom Ventilator entwöhnt werden.

Kanülen-Management
Neben reinem Atemwegs-Management sind Kommunikationsfähigkeit und Schluckfunktion von zentraler Bedeutung.

Kommunikation
Wir unterstützen die eingeschränkte Kommunikationsfähigkeit unserer Patienten durch die Zusammenarbeit der Berufsgruppen Pflege, Ergotherapie, Logopädie und Medizin.

Fort- und Weiterbildung
Die IPS bietet verschiedene Möglichkeiten der Fort- und Weiterbildung:

  • Sie ist Ausbildungsplatz für eine von der FMH anerkannte einjährige Weiterbildung im Fach Intensivmedizin (Kat. C).
  • Die IPS betreut Praktikanten und HF-Lernende durch Fachpflegepersonen und unterstützt andere Therapie-Bereiche mit Weiterbildungen zu Atemtherapie, Reanimation, Dauerbeatmung etc.
  • Sie ist an nationalen und internationalen Kongressen mit Referaten zu Intensivmedizin und -pflege sowie zu Querschnittlähmung vertreten.

Besucher
Wir heissen Sie herzlich willkommen auf der Intensivstation des SPZ! Bitte beachten Sie die folgenden Informationen, wenn Sie Angehörige besuchen. Sie tragen damit zu einem reibungslosen und angenehmen Aufenthalt für unsere Patienten bei.

Wir empfehlen, innerhalb Ihrer Familie eine Ansprechperson zu bestimmen. Dies erleichtert es, sich gegenseitig zu informieren. Für medizinische Auskunft kontaktieren Sie bitte den zuständigen Arzt. Das Pflegeteam hilft Ihnen gern, ein Gespräch zu vereinbaren.
 

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Zusatzinformationen

Kontakt

Schweizer Paraplegiker-Zentrum
Intensivstation
Guido A. Zächstrasse 1
CH-6207 Nottwil

Leitung:
Dr. med. Peter Felleiter
peter.felleiter@paraplegie.ch

Leitung Intensivpflegestation:
Tom Hansen
tom.hansen@paraplegie.ch

T +41 41 939 54 54
F +41 41 939 54 40
spz@paraplegie.ch

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