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Tips für 1. Hilfe

Die Lage des Patienten nicht verändern

Rückenverletzungen sind grundsätzlich mit äusserster Sorgfalt zu behandeln. Klagt der Betroffene über Gefühls- oder Bewegungsstörungen in Armen oder Beinen, so ist er mit grösster Vorsicht zu versorgen, da der Verdacht auf eine Wirbelsäulenverletzung besteht. Der Patient sollte ständig beo-bachtet und betreut werden, da in diesem Falle eine Rückenverletzung, die das Mark angreift, nicht ausgeschlossen werden kann. Der Transport in eine Klinik muss sofort eingeleitet werden, wenn auch nur der geringste Verdacht besteht. Bei schweren Notfällen ist die Notrufnummer 144 zu kontaktieren. In allen anderen Fällen bitten wir Sie, sich mit Ihrem Hausarzt oder dem Notfallarzt in Verbindung zu setzen.

Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte sollte die Wirbelsäule so wenig wie möglich bewegt werden. Die Lage des Patienten sollte nicht verändert werden. Bewusstlose Patienten müssen trotzdem in die stabile Seitenlagerung gebracht werden! Wichtig ist es auch, den Patienten emotional zu beruhigen, ihn sachlich zu informieren und allenfalls Angehörige zu benachrichtigen. Fordern Sie den Patienten auf, ruhig liegen zu bleiben und versuchen Sie, einen kühlen Kopf zu bewahren.
 

Zusatzinformationen

Kontakt

Schweizer Paraplegiker Zentrum
Wirbelsäulenchirurgie / Orthopädie
Postfach
6207 Nottwil

Leitung:
Dr.med. Martin Baur

T +41 41 939 57 88
T +41 41 939 59 00
F +41 41 939 58 80

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