Aussenansicht Trainingshalle Rollstuhlsport

Projekt Trainingshalle Rollstuhlsport

Jede Spende zählt

Spendenbetrag auswählen

Egal in welcher Höhe, Sie leisten einen wichtigen Beitrag für Querschnittgelähmte.

Die Trainingshalle – ein Generationenprojekt der besonderen Art

Die neue Halle für Rollstuhlsportler soll ein Ort der Begegnung werden und sportbegeisterten Querschnittgelähmten optimale Trainingsmöglichkeiten bieten. Bereits die ganz Kleinen können mit den grossen Spitzensportlern trainieren und von ihnen profitieren. 

Die Begeisterung für Sport bleibt oft ein Leben lang. Auch Menschen, die aufgrund eines Schicksals oder einer Krankheit auf den Rollstuhl angewiesen sind, müssen sportlich aktiv bleiben. Dies ist nicht nur für die Psyche wichtig, sondern auch in körperlicher Hinsicht. Querschnittgelähmte Menschen sind auf einen trainierten Körper angewiesen. Die körperliche Fitness hat einen entschiedenen Einfluss auf die Selbständigkeit. Täglich müssen sich Rollstuhlfahrer unzählige Male aus dem Rollstuhl heben, was ein enormer Kraftakt bedeutet. 

Rennrollstuhl Kind
neue Trainingshalle ein Generationenprojekt

Bildlegende: Adrian und Lena testen die ersten Kinderrennrollstühle, welche Orthotec entwickelt hat. Mit dabei ihr grosses Idol, Marcel Hug.

Cornel Villiger – ein begeisterter Sportler

  • Jung, sportlich, ehrgeizig, frischgebackener Vater und Mitglied der Sondereinheit Argus. Cornel Villiger war „voll im Saft“, bevor ein Motorradunfall im Jahr 2004 sein Leben auf den Kopf stellte. Seither ist er Paraplegiker. 

    Der Weg zurück in den Leistungssport

    Sport war für den heute 42-Jährigen bereits vor seinem Unfall eine grosse Leidenschaft, die er als Leistungssportler in der Leichtathletik ausleben konnte. Bereits zu Beginn seiner Rehabilitation kam Cornel Villiger in Kontakt mit Leistungssportlern, wie zum Beispiel Heinz Frei. Sie inspirierten ihn, sodass er Rennrollstuhl-Luft schnuppern wollte. Sein Ziel seitdem: Zurück in den Leistungssport. „Gas geben“ lautete das Motto von Cornel Villiger, worauf unzählige schweisstreibende Stunden im Kraftraum und früher im Rennrollstuhl auf der Rennbahn, heute im Handbike auf den Strassen folgten. Stets seine Vorbilder vor Augen, trainierte er unerbittlich, um seine gesteckten Ziele zu erreichen. „Neben WM- und Olympiasieger aber auch in Gruppen zu trainieren, motivierte mich sehr“, so der heute erfolgreiche Leistungssportler. Er konnte aber auch von seinen Idolen lernen, z.B. indem er Trainings adaptierte oder wertvolle Tipps erhielt. Ein gemeinsamer Trainingsort ermöglicht auch jungen, künftigen Leistungs- aber auch Breitensportler den Anschluss zu anderen Sportlern und sie werden von ihren Vorbildern gepusht. 

    Sport als Rettungsanker

    Nach seinem schweren Unfall war Sport der Rettungsanker von Cornel Villiger und wies ihm den Weg zu seinem neuen Leben. Der Sport zeigte ihm auf, dass Leidenschaften aus seinem früheren Leben auch im neuen Leben und mit einer Behinderung genauso möglich sind. 

    Für „Fussgänger“ ist Magglingen das Leistungszentrum. Für Rollstuhlsportler, wie Cornel Villiger, ist Nottwil das Leistungs- und Sportzentrum. Eine Infrastruktur, die auf Querschnittgelähmte angepasst ist, lässt die vielen Hürden im Leben in den Hintergrund rücken.
    „Die vielen Erlebnisse, Emotionen und Schweisstropfen sind das, was es lohnenswert macht, mich stärkt sowie von Zielen träumen lässt“. 

Situation heute: Sportler trainieren im Spitaltrakt im Gang

  • Auf dem Campus der Schweizer Paraplegiker-Stiftung befindet sich kein geeigneter Trainingsort.
  • Der momentane Trainingsort für Rollstuhlsporlter befindet sich in einem Gang im Spitaltrakt. Dadurch wird der Durchgang zum Neubau verstellt und es entstehen permanent Konflikte mit dem Spitalbetrieb (Hotellerie, Lingerie, Bettenzentrale, etc.). 
  • Aufgrund des Platzmangels können die Sportgeräte weder transferiert noch deinstalliert werden. Es kann daher nur jedes zweite Sportgerät genutzt werden, da es dem Rollstuhlfahrer nicht möglich ist, sich neben einem bereits trainierendem Sportler in das entsprechende Trainingsgerät zu transferieren.
Trainingsbedingungen heute

Die Sportler trainieren heute im Gang des Spitaltrakts - dies ohne Belüftung und auf engstem Raum.

Vorteile der neuen Trainingshalle

Die neue Trainingshalle soll bei der bereits bestehenden Aussensportanlage bis Ende 2019 gebaut werden und den Sportlern eine optimale Trainingsmöglichkeit bieten. Die neue Anlage bringt folgende Vorteile mit sich:

  • Eine grosse Anzahl an Rollen (dort können die Rollstühle eingespannt werden) finden in der neuen Trainingshalle ihren Platz, damit mehrere Sportler gleichzeitig trainieren können. Dies ist aufgrund der engen Platzverhältnisse heute leider nur sehr schlecht möglich.
  • Die neue Trainingshalle wird einen Begegnungsort für Gross und Klein aber auch für Spitzen-, Nachwuchs- und Breitensportler. In Nottwil können wir ermöglichen, dass Weltspitzeathleten und Kinder zusammen trainieren. Diese Durchmischung ist einzigartig und spornt Jung und Alt an.
  • Die Halle verfügt über eine bedürfnisgerechte Lüftung, was bis anhin im Spitaltrakt im Gang nicht vorhanden war.

«Sport kann eine wichtige Rolle für die Verbesserung des Lebens jedes Einzelnen spielen, ja nicht nur des Einzelnen, sondern von ganzen Gesellschaften.» Zitat von Kofi Annan

Möchten Sie das Generationenprojekt Trainingshalle unterstützen?

Kontaktieren Sie uns ungeniert. Gerne geben wir Ihnen nähere Details zum Projekt und beantworten Ihre Fragen. Wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.

  • Beck Franzisca

    Leiterin Spenden- und Nachlassmarketing
    sps@paraplegie.ch
    Telefon +41 41 939 62 62
    Fax +41 41 939 62 63

Allgemeine Spenden

Unsere Kontoverbindung

Schweizer Paraplegiker-Stiftung
6207 Nottwil

IBAN
CH14 0900 0000 6014 7293 5 

PC-Konto 
60-147293-5

Tax-Nummer: 1195279
(NPO-Steueridentifikationsnummer)