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Erneuerung Radiologie für genauere Diagnosen

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Zurück in die Vorreiterrolle

Seit der Gründung des Schweizer Paraplegiker-Zentrums (SPZ) vor dreissig Jahren hat die technische Entwicklung enorme Fortschritte gemacht. Noch in den 1990er-Jahren nahm die Klinik in Nottwil in der Radiologie eine Vorreiterrolle ein. Ein breites Spektrum an spezialisierten Geräten ermöglichte den Ärztinnen und Ärzten einen Blick ins Innere des Körpers – als Grundlage für die weiteren Behandlungsschritte. Mehrere Gerätegenerationen später ist dieser Ausrüstungspark veraltet. Die heutigen Technologien bieten viel bessere Diagnosemöglichkeiten, erlauben gezieltere Therapien und senken die Strahlenbelastung um bis zu neunzig Prozent. 

«Der Zeitpunkt ist reif für eine Modernisierung», erklärt Markus Berger, Chefarzt der Radiologie in Nottwil. «Wir können in der bildgebenden Diagnostik ein neues Niveau erreichen.»

Belastende Transporte entfallen

Markus Berger plant die Erneuerung der Radiologie mit hochmodernen Diagnostikgeräten und einer räumlichen Optimierung, die effizientere Arbeitsprozesse erlaubt. Mit den neuen Geräten können künftig alle notwendigen Untersuchungen direkt im SPZ durchgeführt werden. Dadurch entfallen die belastenden Transporte von Patientinnen und Patienten an externe Radiologie-Standorte, wenn zum Beispiel Metallimplantate an der Wirbelsäule örtliche Störungen in den MRI-Bildern verursachen.

Ein neuer, hochauflösender Magnetresonanztomograph (MRI) soll das bisherige Gerät ergänzen. Er dient nicht nur einer stark verbesserten Bilddiagnostik. Sein grösserer Röhrendurchmesser vereinfacht die Lagerung von Menschen mit Querschnittlähmung und die Untersuchung von Patientinnen und Patienten unter Narkose. Im Akutfall stehen so immer die richtigen Geräte zur Verfügung und erhöhen die Diagnosesicherheit ohne Wartezeiten.

Die Strahlendosis sinkt um bis zu 90% gegenüber einem konventionellen Röntgengerät.

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MRI-Geräte der neuesten Generation ermöglichen bessere Diagnosen (Bild: Hersteller-Beispiel).

Markante Senkung der Strahlendosis

Neben dem MRI sollen auch zwei in die Jahre gekommene Röntgenanlagen ausgetauscht werden, die nicht mehr den heutigen Anforderungen genügen. Ebenfalls soll das EOS-Gerät ersetzt werden, mit dem sich die Wirbelsäule anschauen lässt, wenn sich der Patient in einer Belastungshaltung befindet, also zum Beispiel im Rollstuhl sitzt. Dank Photon-Counting-Detektoren erreicht die neue Technologie eine deutlich bessere Auflösung der Bilder. Gleichzeitig sinkt die Strahlendosis gegenüber einem konventionellen Röntgengerät um bis zu neunzig Prozent. «Dieses Gerät der neuesten Generation erschliesst uns in der Radiologie neue Perspektiven», sagt Markus Berger. «Eine hochstehende Diagnostik ist Teil der Akutversorgung von Para- und Tetraplegikern. Das heisst: Sie ist ein entscheidender Teil unseres ganzheitlichen Konzepts für die Betreuung von Menschen mit einer Querschnittlähmung.»

Mit den neuen Geräten soll die Radiologie am Schweizer Paraplegiker-Zentrum in eine neue Dimension vorstossen. 

Grössere Röhrendurchmesser beim neuen MRI-Gerät helfen Menschen mit Klaustrophobie.

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Dank den neuen Geräten senkt sich die Strahlenbelastung und die Untersuchung der Patienten unter Narkose wird vereinfacht. 

«Die Komplexität unserer Fälle erfordert eine hochentwickelte Radiologie.»

  • Markus Berger wird im November 63 Jahre alt, die Pension naht. Aber bevor der Chefarzt die Leitung der Radiologie abgibt, engagiert er sich noch für die Erneuerung seines «Babys», wie er liebevoll seine Abteilung nennt. Die geplante Runderneuerung ist die zweite seit der Eröffnung des Schweizer Paraplegiker-Zentrums vor dreissig Jahren. Als Markus Berger im Juli 1998 in Nottwil anfängt, ist er begeistert von der Infrastruktur; für ihn ist klar: Die Klinik nimmt eine Vorreiterrolle ein. Zwei Magnetresonanztomografen (MRI) gehören damals zum Inventar. In jenem Jahr wird im Rahmen des ersten Ausbaus der Klinik auch die Radiologie erweitert und modernisiert – heute entspricht sie im Wesentlichen noch dem Zustand von damals.

Die Vorteile der Erneuerung der Radiologie

• Bessere Diagnosemöglichkeiten und gezielte Therapien dank neuem MRI und innovativen Röntgengeräten

• Massive Reduktion der Strahlenbelastung

• grössere Röhrendurchmesser beim MRI helfen klaustrophobischen Menschen

«Eine hochstehende Diagnostik ist ein entscheidender Teil der Akutversorgung von Para- und Tetraplegikern am SPZ. Um unseren Patientinnen und Patienten auch in Zukunft die bestmögliche Diagnostik anbieten zu können, ist eine zeitgemässe Infrastruktur unerlässlich.»

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