Kurse für Erst­helfer in Nottwil

Themen­felder

  • Die rasche Beurteilung einer Notfallsituation und die gezielten Massnahmen zur Erstversorgung stellen grosse Ansprüche an den Ersthelfer (z.B. Betriebssanitäter oder Firstresponder). In diesem Nothilfekurs geht es darum Algorithmen für die Arbeit des Ersthelfers nutzbar zu machen. Die Teilnehmenden lernen Sie Möglichkeiten und Grenzen von Algorithmen am Beispiel von SMEDRIX basic kennen.

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    Seminarbeschreibung

  • Die rasche Beurteilung einer Notfallsituation und die gezielten Massnahmen zur Erstversorgung stellen grosse Ansprüche an den Ersthelfer (z.B. Betriebssanitäter oder Firstresponder). In diesem Nothilfekurs vertiefen Sie Ihre Fähigkeiten, Patienten in komplexen Notfallsituationen Erste Hilfe zu leisten und gewinnen an Sicherheit in der Zusammenarbeit mit dem Rettungsdienst. 

    Kursziele:

    Die Teilnehmenden

    • versorgen  als Ersthelfer Patienten mit erkrankungs- und verletzungsbedingten Notfallsituationen nach aktuellen Standards
    • arbeiten als Unterstützung des Rettungsdienstes in der weiteren Versorgung des Patienten mit

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    Seminarbeschreibungen

  • Die Kommunikation und Koordination im Team stellt hohe Ansprüche an alle Ersthelfer. Während Profisteams den Fokus bereits seit Jahren auf diese Themen legen, sollen nun auch Firstresponder die Möglichkeit erhalten, die Grundlagen dieser optimierten Zusammenarbeit kennen zu lernen. 

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  • Meistens erfolgen Medikamenteneinnahmen per os. Es gibt aber, vor allem in Notfallsituationen, gute Gründe für eine intravenöse Verabreichung. In diesem Kurs lernen und trainieren sie die technische Vorbereitung und Durchführung der venösen Punktion sowie der Bereitstellung von Infusionen und i.v.-applizierbaren Medikamenten.

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    Seminarbeschreibung

  • Die bis 2012 unter den Titeln «Niveau 1 - 3» durchgeführten Ersthelferkurse konnten nie offiziell zertifiziert werden. Formal werden die Titel nicht mehr weiter geführt.

    Neue Kurse «Ersthelfer Stufe 1, 2 bzw. 3 IVR» richten sich an alle Personen, die Kenntnisse und Fertigkeiten der Ersten Hilfe erwerben wollen oder müssen. Dabei ist die Stufe 1 an jedermann adressiert. Die Stufen 2 und 3 richten sich vorwiegend an Personen mit spezifischem Versorgungsauftrag, z.B. im betrieblichen Umfeld (Betriebssanitäter, Badmeister etc.), in Firstrespondersystemen (Firstresponder), in Feuerwehren oder anderen Ereignisdiensten. 

    Ausbildungsstruktur

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    Wie lauten die offiziellen Kursbezeichnungen?
    Gemäss IVR lauten die offiziellen Kurstitel:

    • Ersthelfer Stufe 1 IVR
    • Ersthelfer Stufe 2 IVR
    • Ersthelfer Stufe 3 IVR

    Die Teilnahmebestätigungen werden auf diese Begriffe ausgestellt. Sirmed schlägt vor, wo unspezifische Titel wie «Betriebssanitäter» oder «Firstresponder» verwendet werden, diese zur Präzisierung um den Zusatz «Stufe x IVR» zu erweitern. 

    Zur Abgabe der jeweiligen Kursbestätigung ist eine lückenlose Teilnahme erforderlich.

    Welche Voraussetzungen muss ich zur Kursteilnahme erfüllen?
    Zur Teilnahme an einem Stufe 1 Kurs gibt es (ausser einem Mindestalter von 12 Jahren) keine Voraussetzungen.
    Die Teilnahme an einem Kurs der Stufe 2 (3)  setzt einen Stufe 1 (2) Kurs nicht älter als 2 Jahre, bzw. die Teilnahme an einem entsprechenden Refresherkurs in dieser Zeit und ein
    gültiges BLS-AED-SRC Kompakt Zertifikat voraus. z
    Die Übergangsfrist für die Überführung altrechtlicher Niveau 1 bis 3 Zertifikate lief Ende 2017 aus.

    Ist die Reihenfolge der Kurse frei wählbar?
    Nein, denn die Kurse bauen aufeinander auf. Der Start erfolgt mit Stufe 1, dann kommt Stufe 2, gefolgt vom ersten Teil der Stufe 3 und abgeschlossen mit dem zweiten Teil der Stufe 3. Abweichungen davon sind nicht möglich.

    Wer gibt die Kursrichtlinien heraus?
    Der Interverband für Rettungswesen IVR reglementiert – als Dachverband des Schweizer Rettungswesens – ab 2015 die Ersthelferausbildung in der Schweiz. Die Kursrichtlinien finden Sie online unter www.ivr-ias.ch

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    Seminarbeschreibungen

  • Unter einem Wirbelsäulentrauma versteht man eine Schädigung der Wirbelsäule durch mechanische Gewalteinwirkung, die je nach Schweregrad und Dauer alle Strukturen betreffen kann. Das bedeutet, dass neben den knöchernen Wirbelkörpern auch die eigentlich dadurch geschützten Bestandteile des innenliegenden Rückenmarks und der Nervenwurzeln betroffen sein können.

    Schon in den ersten Minuten nach dem Unfall können spezifische Zeichen einer Verletzung der Wirbelsäule und/oder des Rückenmarks erkennbar sein. Diese bringen sich beispielsweise mit Schmerzen im betroffenen Bereich, Gefühlsstörungen oder gar durch Ausfallserscheinungen von z.B. Armen oder Beinen zum Ausdruck. Möglicherweise ist der Betroffene bereits nicht mehr in der Lage, die Extremitäten zu bewegen.

    Die Zahl der Personen, die in der Schweiz jedes Jahr eine Querschnittverletzung durch Gewalteinwirkung erleiden, lässt sich mit ungefähr 200 beziffern. Zu rund zwei Dritteln sind Männer betroffen, und über ein Drittel der Patienten sind unter 25 Jahre alt.

    Rund 5 bis 10 % der Patienten mit Gewalteinwirkungen auf den Kopf haben eine Rückenmarksverletzung und umgekehrt. Deshalb muss bei jeder erkennbaren Gewalteinwirkung auf Rücken und Hals bis zum Beweis des Gegenteils mit einer Verletzung der Wirbelsäule oder des Rückenmarks gerechnet werden. Diese Verletzungen haben in der Versorgung Vorrang, sofern keine lebensbedrohliche Situation besteht.

    Jeder Unfallmechanismus mit massiver Drehung, Biegung und Stauchung kann zu Verletzungen der Wirbelsäule und des Rückenmarks führen. Die Unfallursachen lassen sich gerundet zu je einem Drittel auf Verkehrs- und Sportunfälle und zu etwa einem Viertel auf Stürze zurückführen. Andere Ursachen sind deutlich seltener.

    Nachdem die Ursachen von Rückenverletzungen dargestellt wurden, muss die Frage zulässig sein, ob sich das Schicksal Querschnittlähmung verhindern lässt. Es scheint nicht realistisch anzunehmen, dass dies vollständig gelingt. Ganz sicher aber, lassen sich allgemeine Ansätze der Risikoreduktion finden, die die Wahrscheinlichkeit für solche Ereignisse reduzieren können.

    Rund ein Drittel der Unfallursachen, so haben wir bereits geschrieben, sind Verkehrsunfälle. Das Bundesamt für Statistik in Neuenburg dokumentiert seit Jahren die Gründe für Verkehrsunfälle. Missachten von Vortritt, Ablenkung, unangepasste Geschwindigkeit sowie Alkohol und Drogeneinfluss begünstigen wesentlich das Risiko von Verkehrsunfällen. Dies gilt für Automobilisten ebenso wie für Motorrad- und Velofahrer, aber auch für Fussgänger.

    Somit lässt sich das Risiko für Unfälle durch defensive, konzentrierte Fahrweise, sowie den Verzicht auf Alkohol und Drogen positiv beeinflussen. Wenn es aber trotz aller Vorsicht dazu kommt, steht zur Vermeidung schwerer Verletzungen eine Vielzahl von technischen Hilfsmitteln zur Verfügung. Gurten für Fahrzeuginsassen, Rückenprotektoren für Wintersportler, Reiter oder Gleitschirmflieger sind dafür nur einige Beispiele.

    Nochmal, nicht alle Unfälle lassen sich verhindern, aber Vorhersehbares ist vermeidbar!

    Und für den Fall eines Unfalls erlernen Sie bei Sirmed das korrekte Vorgehen.

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    Seminarbeschreibung

  • Viele Ersthelfer verspüren grosse Unsicherheiten im Umgang mit Notfällen im Kindesalter. Dieser Nothilfekurs bietet Ihnen die Gelegenheit, diese abzubauen und als sicherer Ersthelfer aufzutreten.

     

    Zielpublikum

    • Eltern
    • Angehörige von Kindern
    • Erzieher und Erzieherinnen
    • Krippenmitarbeitende
    • Lehrer und Lehrerinnen
    • angehende Babysitter und Babysitterinnen
    • Firstresponder
    • und alle Interessierter

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    Seminarbeschreibung

  • Sind sie Firstresponder, Medizinische Praxisassistentin (MPA) oder Ersthelfer ? Arbeiten sie mit dem Rettungsdienst oder einem Arzt im Team? Dann haben Sie möglicherweise die Gelegenheit, EKGs zu schreiben oder einen Blick darauf zu werfen, wenn  ein Betroffener über Herzprobleme klagt. Wagen Sie mit uns den Einstieg in die EKG-Interpretation für Einsteiger und erlangen Sie Grundkenntnisse zum Thema Herzrhythmusanalyse.

    Kursziele:

    Die Teilnehmenden

    • erlangen erweiterte anatomische Grundkenntnisse des Herzkreislaufsystems
    • erkennen lebensbedrohliche Herzrhythmusstörungen im 3-4- Kanal- EKG
    • leiten notwendige Sofortmassnahmen bei einem Patienten mit Herzrhythmusstörungen ein

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    Seminarbeschreibung

  • Rollstuhlfahrer – und hier speziell querschnittgelähmte Menschen – haben aufgrund ihrer körperlichen Besonderheiten zum einen ein erhöhtes Risiko einen medizinischen Notfall zu erleiden und zum anderen besondere Bedingungen, wenn es darum geht, Dritten Erste Hilfe Massnahmen angedeihen zu lassen.

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    Seminarbeschreibung

  • Die Schweiz verfügt über ein gut ausgebautes, professionelles Rettungswesen. Gleichwohl hat ein Betroffener im Kreislaufstillstand nur dann reelle Überlebens-chancen, wenn die Zeit bis zum Eintreffen der Ambulanz durch Ersthelfer über-brückt wird. Dieses Seminar vermittelt jedermann und jederfrau die notwendige Kompetenz dazu.

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    Seminarbeschreibung

  • Das PHTLS-Trauma First Response Kurssystem hat wie das PHTLS-Programm weltweit eine grosse Verbreitung gefunden und hat sich in kurzer Zeit als internationalen Qualitätsstandard etabliert.

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    Seminarbeschreibung

  • Die Teilnehmenden setzen sich mit der eigenen Motivation zu Lehren und Lernen sowie der Motivation zur Hilfeleistung auseinander

    Sie planen systematisch einen BLS-AED-Kurs sowie Fallszenarien und instruieren die einfachen Grundfertigkeiten der Wiederbelebung (BLS) inkl. Einsatz des AED an Trainingsmodellen von Erwachsenen und Kindern

    Die Teilnehmenden beschreiben den Umgang mit hemmenden Faktoren bezüglich Hilfeleistung und geben Antworten auf häufige Fragen im Bereich BLS und finden Lösungen für häufige Stolpersteine in BLS-Kursen

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Gerne organisieren wir für Ihre Organisation einen massgeschneiderten Kurs

Warum Erste Hilfe leisten – Respekt ja – Hemmung nein

Das Schweizer Rettungswesen ist so organisiert, dass der Patient bei den meisten Notfällen innerhalb von 15 Minuten professionelle Hilfe erhält. Aber was sind 15 Minuten?

Eine Viertelstunde ist schnell vorbei, wenn man einen schönen Moment festhalten möchte. Die gleiche Viertelstunde wird bei starken Schmerzen nach einem Sturz von der Leiter zur Tortur und im Falle eines Herzstillstandes entscheiden diese 15 Minuten über Leben und Tod. Niemand sollte im Falle einer akuten Erkrankung, einer Vergiftung oder eines Unfalls bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes alleine gelassen werden. Es muss als selbstverständlich gelten, dass eine Person in Not von Anwesenden Erste Hilfe erhält.
Leider wird diese Erwartung vielfach enttäuscht. Oft leisten Menschen keine Unterstützung, weil sie sich hilflos fühlen und Angst haben, etwas falsch zu machen. Sie befürchten, mehr zu schaden als zu helfen. Dieser Umstand hemmt sie, den erforderlichen Beitrag zu leisten. Respekt vor einer Notfallsituation darf man haben. Aber die Angst, die blockiert, wollen wir im Rahmen unserer Seminare nehmen. Indem wir einfache Regeln für komplexe Situationen geben und mit den Teilnehmenden unserer Seminare Handlungskompetenzen entwickeln. Erste Hilfe ist einfach, jeder kann das. Anspruchsvoller sind die Anforderungen an institutionelle Ersthelfer wie Betriebssanitäter und First Responder. Diesen gegenüber besteht eine erhöhte Erwartungshaltung an den Umfang und die Qualität der Hilfeleistung. Auch hierfür haben wir die passenden Bildungsangebote.

Sie können sich auf folgendes freuen in unseren Kursen:

Aktives Lernen
Neue Erkenntnisse müssen mit den eigenen Erfahrungen und Orientierungen in Einklang gebracht und mit Anwendungsmöglichkeiten verknüpft werden.

Kompetenzorientierung
Die Auseinandersetzung mit den Anwendungssituationen und den dort erforderlichen Kompetenzen hat starken Einfluss auf das Design unserer Bildungsangebote.

Lernen
Wir wollen gemeinsam mit den Teilnehmenden, ihren persönlichen Lernbiografien und Lernstilen, Ziele erreichen, im Bewusstsein, dass Lernen ein individuell verlaufender und sehr aktiver Konstruktionsprozess ist.

Methoden
Unsere Ausbildner können auf ein innovatives und vielfältiges Sortiment an Methoden zurückgreifen, um für jeden Lerntyp bedürfnisgerecht zu unterrichten.

Transfer
In unserem Unterricht legen wir grossen Wert auf den Theorie-Praxistransfer.

Professionalität
Alle unsere Ausbildner verfügen über eine professionelle Ausbildung in der präklinischen oder klinischen Notfallmedizin mit langjähriger Praxiserfahrung. Auch die Erste Hilfe Seminare werden ausschliesslich durch Professionals unterrichtet.

Kontaktperson

  • Anja Oehen

    Bereichsleiterin Erste Hilfe
    anja.oehen@sirmed.ch
    Telefon +41 41 939 50 56
    Fax +41 41 939 50 51