Chirurgische Orthoädie Schweizer Paraplegiker Zentrum

Wirbelsäulenchirurgie und Rückenmarkchirurgie

Das Wichtigste über die Wirbelsäule

Unsere Wirbelsäule trägt den Rumpf und weist eine doppelte S-Form auf. Die Wirbelsäulen-Form ist wichtig für das aufrechte Stehen, Gehen und das Abfedern von Belastungen. Die Knochen der Wirbelsäule schützen das Rückenmark, das im Wirbelkanal verläuft. Bei einer Rückenmarkschädigung, sei es durch einen Unfall oder eine Erkrankung, kommt es zu Muskelschwäche und Lähmung, Empfindungsstörung oder Empfindungsverlust sowie mangelnder Blasen- und Darmkontrolle. Operative Eingriffe sind notwendig, wenn die Wirbelsäule instabil ist oder wenn eine dauerhafte Kompression des Rückenmarks vorliegt. Chirurgische Eingriffe entlasten die Wirbelsäule mittels Entfernung gebrochener Fragmente oder mittels stabilisierender Implantate.

Wirbelsäule

Aufbau der Wirbelsäule

Die menschliche Wirbelsäule besteht aus 33 bis 34 Wirbeln. Sie ist unterteilt in fünf Wirbelsäulenabschnitte, die aus jeweils mehreren Wirbeln bestehen:

Halswirbelsäule (HWS)
Die Halswirbelsäule ist aus sieben Halswirbeln aufgebaut. Dieser Abschnitt ist der oberste aber auch der beweglichste Teil der menschlichen Wirbelsäule. 

Brustwirbelsäule (BWS)
Der längste Abschnitt bildet die Brustwirbelsäule. Sie besteht aus zwölf Brustwirbeln, von denen jeder rechts und links je eine Rippe trägt. Dieser Abschnitt schützt mit den Rippen die Organe des Brustraums.

Lendenwirbelsäule (LWS)
Der dritte Wirbelsäulen-Abschnitt setzt sich aus fünf Wirbeln zusammen. Er beginnt direkt unter der Brustwirbelsäule und endet am Kreuzbein. Dieser Teil ist besonders stark belastet, da das Körpergewicht beim aufrechten Gang auf diesem Abschnitt lastet. 

Kreuzbein 
Das Kreuzbein ist der Bereich der Wirbelsäule, der zwischen dem letzten Lendenwirbel und dem ersten Steissbeinwirbel liegt. Diese Wirbel sind im Gegensatz zu denen der Hals-, Brust- und Lendenwirbelsäule unbeweglich. 

Steissbein
Dies ist der letzte Abschnitt der Wirbelsäule. Er besteht aus vier bis fünf verwachsenen Wirbeln. Dieser Abschnitt hat sich im Laufe der Jahrtausende zurückgebildet. Beim Menschen hat er keine Funktion mehr, kann aber durchaus Beschwerden verursachen. 

Wir sind die Spezialisten

Seit über 20 Jahren betreibt das SPZ eine eigene Wirbelsäulenchirurgie. Diese an komplex verletzten Patienten erworbenen Kompetenzen werden seit 2008 auch für nicht-querschnittgelähmte Patienten angewendet. Dies beinhaltet minimalinvasive Chirurgie, modernste Therapie von Bandscheibenvorfällen oder altersbedingten degenerativen Wirbelsäulenveränderungen und auch nicht-operative Verfahren. 

Rückenzentrum Schweiz: für Ihre Wirbelsäule

Zusammen mit dem Luzerner Kantonsspital LUKS gewährleisten wir mit dem im Oktober 2008 gegründeten Kompetenzzentrum Rückenzentrum Schweiz die Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Verletzungen und Leiden der Wirbelsäule und des Rückenmarks auf der Basis modernster medizinischer Erkenntnisse, in folgenden Bereichen:

- Wirbelsäulenchirurgie
- Neurochirurgie
- Orthopädie und Traumatologie
- Neuro-Orthopädie
- Schulter- und Sportorthopädie

Unser Angebot

  • Trauma
    - HWS- und LWS-Frakturen
    - Osteoporotische Fraktur des älteren Menschen

     

    Degenerativ
    - HWS-Bandscheibenvorfall, Stenose
    - LWS-Bandscheibenvorfall, Stenose
    - Degenerative Kyphoskoliose

    Angeborene Leiden
    - Spondylolisthese (Wirbelgleiten)
    - Idiopathische Skoliose

     

    Erkrankungen des Rückenmarkes
    - Tumoren des Rückenmarkes
    - Syringomyelie
    - Missbildungen (Meningomyelocele)

  • Neuroorthopädie

    Die Neuroorthopädie befasst sich mit den Auswirkungen neurologischer Störungen auf den menschlichen Bewegungsapparat. Hierbei kann zwischen angeborenen und erworbenen Störungen unterschieden werden.


    Zu den häufigsten angeborenen Störungen mit neurologischen Auswirkungen auf den Bewegungsapparat zählen z.B. die infantilen Zerebralparesen und die Spina bifida (z.B. Myelomeningocele) mit ihren Begleiterkrankungen, aber auch Muskelerkrankungen sowie weitere angeborene komplexe Entwicklungsstörungen.

    Zu den erworbenen Störungen gehören z.B. Menschen mit bleibenden Schäden nach Infektionen (z.B. nach Kinderlähmung) und anderen Erkrankungen des Rückenmarkes.


    Das Kompetenzzentrum Neuroorthopädie für Erwachsene im Schweizer Paraplegiker-Zentrum sieht sich in der Verantwortung, vom Zeitpunkt des Wechsels dieser Betroffenen von der kinderheilkundlichen Betreuung in die Erwachsenenmedizin, zu stehen.


    Neben Patienten mit reinen motorischen Entwicklungsstörungen werden aber auch mehrfachbehinderte Personen in diesem Zentrum in einem interdisziplinären Team ganzheitlich und lebenslang betreut.

  • Offiziell anerkannte Weiterbildungsstätte Orthopädie Kategorie C

Unsere Fachpersonen Wirbelsäulen- und Rückenmarkchirurgie

  • Dr. med. Tobias Pötzel

    Co-Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie, FA Orthopädie und Traumatologie
    tobias.poetzel@paraplegie.ch

  • Dr. med. Raoul Heilbronner

    Co-Chefarzt Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie, FA Neurochirurgie
    raoul.heilbronner@paraplegie.ch

  • Dr. med. Markus Damrau

    Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie, FA Orthopädie und Traumatologie
    markus.damrau@paraplegie.ch

  • Dr. med. Guy Waisbrod

    Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie, FA Orthopädie und Traumatologie
    guy.waisbrod@paraplegie.ch

  • Dr. med. Dr. sc.nat. Michael Fiechter

    Oberarzt Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie, FA Neurochirurgie
    michael.fiechter@paraplegie.ch

  • Dr. med. Johann Meunzel

    MSc Neuroorthopädie, FA Allgemeinmedizin
    johann.meunzel@paraplegie.ch

  • Dr. med. Reena Viegas

    Assistenzärztin Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie, FA Orthopädie und Traumatologie
    reena.viegas@paraplegie.ch

Kontakt / Zuweisung

  • Wirbelsäulenchirurgie und Orthopädie

    Schweizer Paraplegiker-Zentrum
    orthopaedie.spz@paraplegie.ch
    Telefon +41 41 939 57 88
    Fax +41 41 939 58 80

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