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Alles dreht sich um den Rücken

Das Schweizer Wirbelsäulen- und Rückenmarkzentrum (SWRZ) ist das führende Kompetenzzentrum der Zentralschweiz für Diagnostik, Behandlung und Rehabilitation von Verletzungen und Leiden der Wirbelsäule und des Rückenmarks. Träger des SWRZ sind das Schweizer Paraplegiker-Zentrum und das Luzerner Kantonsspital. Das Schweizer Paraplegiker-Zentrum ist das europaweit führende Zentrum für Querschnittgelähmte, Wirbelsäulenverletzungen sowie -erkrankungen. Essenziell ist dabei die Sicht einer ganzheitlichen und lebenslangen Betreuung von Patienten.

Experten im Operationssaal, die Wirbelsäulenchirurgen des SWRZ.

Experten im Operationssaal - die Wirbelsäulenchirurgen des SWRZ.

Volkskrankheit Nummer eins

Rückenbeschwerden sind in Industrieländern die Volkskrankheit Nummer eins. In der Schweiz leiden rund 40 Prozent der Männer und etwa die Hälfte der Frauen unter schwachen bis starken Rückenschmerzen. Hauptproblemzone ist der untere Rücken, das «Kreuz». Die Ursachen sind  vielfältig; sie reichen von Bewegungsmangel, Übergewicht und Fehlbelastungen über organische  Veränderungen, psychische Belastungen bis hin zu angeborenen Fehlstellungen der Wirbelsäule und Abnützungserscheinungen. Rund 90 Prozent der Wirbelsäulenerkrankungen werden durch Verschleiss und Abnützung ausgelöst.

Rückenverletzung

Bei einer Rückenverletzung Dabei können sowohl knöcherne als auch muskuläre oder Bindegewebe-Strukturen von der Verletzung betroffen. Unterteilt wird in zwei Gruppen: jene mit und jene ohne Beteiligung des Rückenmarks. Wird durch die Rückenverletzung das Mark durchtrennt, führt dies zu einer Querschnittlähmung.

Wirbelsäulen nach einem chirurgischen Eingriff im Schweizer Paraplegiker-Zentrum.

Wirbelsäulen nach einem chirurgischen Eingriff im Schweizer Paraplegiker-Zentrum.

Querschnittlähmung

Das Rückenmark, beim Erwachsenen rund 50 cm lang, befindet sich im Zentralkanal der Wirbelsäule und ist ein zentraler Bestandteil des Nervensystems; ein Kabelbaum, der ununterbrochen Informationen sendet, damit wir uns bewegen und Empfindungen wahrnehmen können. Ein sogenannter «Querschnitt» (also eine Verletzung) unterbricht die Nervenleitung im Rückenmark auf einer bestimmten Höhe der Wirbelsäule, sodass Impulse vom und zum Hirn nicht mehr weitergeleitet werden. Aufgrund der Verletzungshöhe kann der Facharzt das Ausfallmuster vorhersagen. Er weiss, welche Nerven und dadurch Organe betroffen sind. Je höher der Querschnitt, umso mehr Gliedmassen (Arme, Beine) sowie Organe sind betroffen; und je grösser der Schaden am Rückenmark, desto folgenschwerer sind die Funktionsstörungen. Die Einschränkung kann zwischen 0 und 100 Prozent liegen und entsprechend Körperfunktionen wie die der Blase und des Darms, die Sexualfunktion, den Herzkreislauf, die Hautdurchblutung und das Schwitzen beeinflussen.


 

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