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Die Stiftung in der Schweiz für Querschnittgelähmte

Anfang der 1970-er Jahre: Guido A. Zäch ist Assistenzarzt in einer Basler Rehaklinik. Sieht täglich die unwürdige Situation von Querschnittgelähmten. Er will ihre Behandlung in neue Bahnen lenken. Was daraus entsteht, ist Geschichte; die Schweizer Paraplegiker-Stiftung (SPS). 

Ausstellung über die Geschichte der Querschnittgelähmten und historische Rollstühle.

Bis 1975 waren Querschnittgelähmte am Rande der Gesellschaft

Wenig medizinisch-therapeutische Angebote und spärliche individuelle Behandlung. Hohe Todesraten und Ignoranz gegenüber Betroffenen – damals  Normalfall. Frühestens nach einem Jahr war die Rückkehr in den Alltag möglich. Aus Versicherungsgründen. Menschen im Rollstuhl – Menschen am Rand der Gesellschaft. Sozialfälle eben. 

Eine Stiftung, die ihres gleichen sucht

Behörden und Vorgesetzte wollten den Ist-Zustand wahren. So brütete Dr. Zäch über Ideen, um selber etwas zu ändern. Am Ende gründete er mit eigenem Geld eine Stiftung. Ein Projekt mit voraussehbar schlechter Work-Life-Balance. Und offenem Ausgang. Doch der Initiant schaffte es. Er legte zusammen mit einigen Getreuen den Grundstein für ein gemeinnütziges Werk. Dessen Fundament ist eine Gönner-Vereinigung.  Das Prinzip lautete: «Solidarität = Gegenleistung für Eigenleistung». Jedes einzahlende Mitglied erhielt im Fall einer unfallbedingten Querschnittlähmung ein Sofort-Unterstützungsbeitrag. Zusätzlich wurden Gelder zur Hilfe für schwer getroffene Mitmenschen bereitgestellt. Ein spezielles Vorsorgeangebot mit Erfolgspotenzial. Weniger als ein Jahr nach Gründung umfasste die damals noch von Hand geführte Mitgliederkartei die Namen von 50’000 Personen. Heute ist die Paraplegiker-Stiftung die zweitgrösste Stiftung der Schweiz.

Stiftungs-Auftrag

Die Vision des Gründers steht im Stiftungszweck: Sicherstellung und Weiterentwicklung eines ganzheitlichen Leistungsnetzes zugunsten querschnittgelähmter Menschen. Ziel ist die bestmögliche Wiedereingliederung in Familie, Beruf und Gesellschaft. Sowie die Selbstbestimmung und Unabhängigkeit der Betroffenen im Alltag. Kurz: Wir begleiten Querschnittgelähmte. Ein Leben lang.
Betroffene können auf das umfassende Leistungsnetz der SPS zurückgreifen.

Dies gilt für die Bereiche:

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