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Seelsorge - der Seele Sorge tragen

Seelsorge

Die Rehabilitation im SPZ basiert auf der Grundlage eines ganzheitlichen Verständnisses vom Menschen.
Unsere Patienten sind auf Grund eines Unfalls oder einer Krankheit in vielen grundlegenden Dimensionen erschüttert, verunsichert und verletzt. Existenzielle Fragen tauchen auf, die auch religiös-spirituelle Aspekte unmittelbar berühren. Spiritualität ist neben der körperlichen, sozialen und psychischen Dimension erwiesenermassen eine wichtige Ressource bei der Genesung, aber auch im Umgang mit Unabänderlichem.
Denn Religion und Spiritualität halten sich an dem, was auch im Wandel und in der Vergänglichkeit fest bleibt und Halt gibt.

Seelsorge als Begegnung:
Seelsorge ist ein qualifiziertes, vorurteilsfreies, achtsames Begegnungsangebot. Unabhängig von der Religionszugehörigkeit oder Glaubensauffassung begegnen die Seelsorgerinnen allen Menschen mit Sorgfalt und Respekt. Der Mensch mit seinen Sehnsüchten, Freuden und Leiden steht im Zentrum. Wichtig ist dabei für die Seelsorgerinnen, zunächst einmal Zeit zu haben, zuzuhören, einfach da zu sein. Nur so kann Vertrauen wachsen.
Das Anliegen der Seelsorge ist es, Patientinnen und Patienten in ihrer persönlichen Geschichte zu verstehen, für ihre alltäglichen, aber auch existenziellen Fragen offen zu sein, sie partnerschaftlich zu begleiten und ihnen menschliche Zuwendung und Zuversicht zu vermitteln. Sie nehmen dabei auch die religiösen Wünsche von Gläubigen anderer Religionen ernst und bemühen sich auf Wunsch um den Beizug ihrer religiösen Bezugspersonen.

Seelsorge begleitet in schwierigen Situationen
Die Seelsorgerinnen unterstützen und begleiten Patienten sowie ihre Angehörigen in der Bewältigung von Unfällen, Krisen, Krankheiten, beim Sterben und in der Trauerarbeit. Gerade am Lebensende wird oft der Wunsch nach Versöhnung zentral.

Seelsorge teilt religiös-spirituelle Anliegen
Spirituelle Anliegen äussern sich zumeist in der Frage nach dem Sinn und der Bedeutung des Erlebten und Erlittenen. Die Seelsorgerinnen unterstützen die Patienten und Angehörigen, bei Fragen zum Woher, Warum und Wohin eigene Antworten zu finden. Die Seelsorgerinnen sind offen für die vielfältigen religiösen und spirituellen Überzeugungen, die Menschen tragen und an denen sie auch zweifeln. Sie bieten Rituale und gottesdienstliche Feiern an, die einen Zugang zur spirituellen Kraft einer offenen, ökumenischen und befreienden Religiosität ermöglichen.

Seelsorge ist verschwiegen (Berufsgeheimnis)
In allen Begegnungen und Gesprächen steht Seelsorge unter Schweigepflicht und achtet das Berufsgeheimnis.

Seelsorge nimmt teil an einem ganzheitlichen Heilungsauftrag und setzt sich ein für die Würde des Menschen.
Seelsorge nimmt teil am heilenden, stützenden und begleitenden Auftrag der Institution. Überhaupt setzt sie sich ein für die  Menschlichkeit im Haus. Sie bringt ethische Gesichtspunkte ein und trägt dazu bei, dass Menschen in ihrer Ganzheitlichkeit wahrgenommen werden. Sie beteiligt sich an einer partnerschaftlichen, interdisziplinären Zusammenarbeit mit anderen Berufen des Gesundheits- und Rehabilitationswesens.

 

 

Zusatzinformationen

Kontakt

Ursula Walti

Ursula Walti
Ref. Klinikseelsorgerin (Mo bis Mi)

+41 41 939 58 44
ursula.walti@paraplegie.ch

Renate Förster kath. Theologin

Renate Förster kath. Theologin
Kath. Klinikseelsorgerin (Di, Do und Fr)

+41 41 939 58 43
renate.foerster@paraplegie.ch

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