

Das Montreux Jazz Festival sensibilisiert für mehr Integration – in einem spannenden Projekt mit der Schweizer Paraplegiker-Stiftung.
Text: Andrea Neyerlin
Fotos: Louis Matthey | Valentin Flauraud
Die gesellschaftliche Integration von Menschen mit Querschnittlähmung ist ein zentrales Anliegen der Schweizer Paraplegiker-Stiftung. Im Rahmen eines gemeinsamen Projekts unterstützt jetzt die Stiftung das renommierte Montreux Jazz Festival dabei, eine Festivalbar barrierefrei umzugestalten und konsequent inklusiv zu denken. Für Festivalbesuchende im Rollstuhl wird die Bar ohne Hindernisse zugänglich. Zudem besteht das Bar-Team aus einer gemischten Crew aus Fussgängerinnen und Fussgängern sowie Personen im Rollstuhl.

«Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine Selbstverständlichkeit, die sich inspirierend umsetzen lässt.»
Mathieu Jaton – CEO Montreux Jazz Festival
«Mit dieser Zusammenarbeit wollen wir allen Besuchenden die gleiche Festivalerfahrung bieten», sagt Festival-CEO Mathieu Jaton. «Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine Selbstverständlichkeit, die sich inspirierend umsetzen lässt.» Das ganze Team freue sich darauf, was es in diesem Projekt lernen werde. In Montreux wird Inklusion damit nicht nur sichtbar, sondern unmittelbar erlebbar – als selbstverständlicher Bestandteil des Jazz Festivals. Mathieu Jaton betont: «Mit diesem Projekt sensibilisieren wir unsere Gäste und schaffen gleichzeitig besondere Momente des Austauschs, die den Geist des Festivals ausmachen.»
