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Ausstellung

Vier berührende Lebensgeschichten

In unserer 400 Quadratmeter grossen, interaktiven Ausstellung heissen wir ab September 2019 Gruppen und Einzelpersonen willkommen. Sie können sich nach Ihren eigenen Interessen über das Leben der vier Protagonisten, das Thema Querschnittlähmung und die gesamte Schweizer Paraplegiker-Gruppe individuell informieren.

Die loftähnlich inszenierte Ausstellungsfläche des neuen Besucherzentrums stellt eine fiktive Wohngemeinschaft dar. Hier leben zwei Paraplegiker und zwei Tetraplegiker mit ganz unterschiedlichen Lebensgeschichten. Sie erzählen von ihrem Unfall oder ihrer Erkrankung, von der Rehabilitation, von Freundschaft und Liebe, von beruflicher Wiedereingliederung.

Die Wohngemeinschaft stellt sich vor:

  • <p>WG-Mitbewohner Stefan (41) ist seit zwanzig Jahren Tetraplegiker. Seine steile Berufskarriere führte zur körperlichen Überforderung und nun sieht sein Tagesablauf komplett anders aus. Was Stefan jedoch geblieben ist: seine Reiselust.</p>
  • <p>Sarah (32) wurde durch einen Sturz beim Wandern vor fünf Jahren zur Paraplegikerin. Sie und ihr Partner müssen neue Herausforderungen stemmen. Jedoch ist für Sarah klar: sie will mit ihm eines Tages eine Familie gründen.</p>
  • <p>Christine (68) ist von den Schultern an gelähmt. Dies aufgrund einer schweren Krankheit. Nach der 12-monatigen Erstrehabilitation im SPZ ist ihr das hindernisfreie Bauen ein grosses Anliegen.</p>
  • <p>Matteo (17) ist der Jüngste in der Wohngemeinschaft. Acht Monate zuvor stürzte er beim Downhill-Biken schwer und wurde zum Paraplegiker. Nun steht eine berufliche Neuausrichtung an. Zudem möchte er mit seinen Freunden wieder feiern gehen.</p>

WG-Mitbewohner Stefan (41) ist seit zwanzig Jahren Tetraplegiker. Seine steile Berufskarriere führte zur körperlichen Überforderung und nun sieht sein Tagesablauf komplett anders aus. Was Stefan jedoch geblieben ist: seine Reiselust.

Sarah (32) wurde durch einen Sturz beim Wandern vor fünf Jahren zur Paraplegikerin. Sie und ihr Partner müssen neue Herausforderungen stemmen. Jedoch ist für Sarah klar: sie will mit ihm eines Tages eine Familie gründen.

Christine (68) ist von den Schultern an gelähmt. Dies aufgrund einer schweren Krankheit. Nach der 12-monatigen Erstrehabilitation im SPZ ist ihr das hindernisfreie Bauen ein grosses Anliegen.

Matteo (17) ist der Jüngste in der Wohngemeinschaft. Acht Monate zuvor stürzte er beim Downhill-Biken schwer und wurde zum Paraplegiker. Nun steht eine berufliche Neuausrichtung an. Zudem möchte er mit seinen Freunden wieder feiern gehen.

Informationen

  • Besucher

    Eignet sich für Gruppen und Einzelpersonen

  • Anmeldung

    Ab 10 Personen ist eine Anmeldung obligatorisch

  • Sprachen

    Deutsch, Französisch, Italienisch und Englisch

  • Mindestalter

    Kinder unter 8 Jahren nur in Begleitung eines Erwachsenen

  • Kosten

    Die Ausstellung im ParaForum ist eine kostenlose Dienstleistung der Stiftung. Wir freuen uns jedoch über eine Spende. Vielen Dank! (Schweizer Paraplegiker-Stiftung, 6207 Nottwil, PC-Nr. 60-147293-5, IBAN-Nr. CH 14 0900 0000 6014 7293 5)

  • Dauer

    ca. 1 Stunde

Öffnungszeiten der Ausstellung:

  • Montag

    geschlossen

  • Dienstag - Samstag

    10:00 - 18:30 (letzter Einlass: 17:00)

  • Sonn-und Feiertage

    10:00 - 17:00 (letzter Einlass: 15:30)

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Bei vielen Lehrpersonen und Schulklassen gehört ein Besuch des Schweizer Paraplegiker-Zentrums zum festen Programm. Anhand der Querschnittlähmung lässt sich ein breites Feld an Fragen rund um die gesellschaftliche Integration aufzeigen. Rund 3000 Jugendliche nehmen jährlich an den Klinikführungen teil. Auch dieser anspruchsvollen Zielgruppe möchte das neue Besucherzentrum auf dem Campus zeitgemässe Zugänge zum Thema bieten. Die multimedial konzipierte Ausstellung vermittelt ihnen starke Erlebnisse mit Selbsterfahrungsaktivitäten. Damit leistet die Schweizer Paraplegiker-Stiftung einen auf die Zukunft ausgerichteten Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit für die Anliegen und die Chancengleichheit von Menschen mit Querschnittlähmung. Denn der Bedarf an Solidarität mit den Betroffenen ist und bleibt hoch.

 

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