ParaHelp Unterstützung Eltern
ParaHelp Unterstützung Eltern

Für Eltern

Sie sind Eltern eines Kindes oder einer bzw. eines Jugendlichen mit einer Rückenmarkverletzung, Spina bifida oder einer angeborenen Fehlbildung mit Auswirkungen auf die Blasen- und Darmfunktion. Sie wünschen sich mehr Sicherheit, Orientierung und passende Unterstützung im Familienalltag.

Als Eltern tragen Sie im Alltag viel Verantwortung – und gleichzeitig tauchen immer wieder neue Fragen auf. Entscheidend ist oft nicht nur, was fachlich richtig ist, sondern auch, was für Ihr Kind, Ihre Familie und Ihr Umfeld im Alltag gut umsetzbar ist. ParaHelp unterstützt Sie dabei, Sicherheit im Umgang mit den pflegerischen Herausforderungen zu gewinnen und passende, altersgerechte Lösungen für Ihr Kind zu finden.

Die Beratung findet in der Regel direkt bei Ihnen zu Hause statt. In der vertrauten Umgebung fällt es vielen Kindern leichter, neue Fertigkeiten zu erlernen und Schritt für Schritt mehr Selbständigkeit zu entwickeln. Gleichzeitig können auch wichtige Bezugspersonen wie Grosseltern, Lehrpersonen oder Fachpersonen einbezogen werden, wenn das für Ihren Familienalltag hilfreich ist. Zudem arbeiten wir schweizweit eng mit Kinderkliniken zusammen, damit die Unterstützung koordiniert, umfassend und nachhaltig erfolgen kann.

Wann ParaHelp für Eltern besonders hilfreich ist

Unterstützung ist besonders dann hilfreich, wenn sich der Bedarf Ihres Kindes verändert, neue Entwicklungsschritte anstehen oder Sie sich als Familie mehr Sicherheit und Orientierung im Alltag wünschen. Gerade bei Übergängen, neuen Betreuungssituationen, im Kindergarten- oder Schulalltag oder bei zunehmender Komplexität kann es entlastend sein, frühzeitig fachliche Unterstützung einzubeziehen.

Wobei ParaHelp Sie als Eltern unterstützt

Im Familienalltag geht es oft darum, die pflegerischen Herausforderungen Ihres Kindes gut bewältigen zu können. Gleichzeitig stellen sich immer wieder praktische Fragen: Was hilft im Moment wirklich? Was entlastet im Alltag? Und welche Lösung passt zu Ihrem Kind und zu Ihrer Familie? ParaHelp unterstützt Sie dabei, Sicherheit zu gewinnen, alltagstaugliche Lösungen zu finden und wichtige Bezugspersonen gut einzubeziehen. Auch beim Aufbau eines tragfähigen Betreuungsnetzes erhalten Sie Unterstützung. Entscheidend ist, dass die Lösungen nicht nur fachlich sinnvoll sind, sondern auch zu Ihrem Alltag als Familie passen.

So kann ParaHelp Familien begleiten

Die Unterstützung ist familiennah, alltagsorientiert und altersgerecht. Ihr Kind wird dann einbezogen, wenn es sinnvoll und entwicklungsentsprechend ist. Gleichzeitig können weitere Bezugspersonen unterstützt werden, damit Ihr Kind in allen wichtigen Lebensbereichen sicher begleitet wird. Die Beratung kann im Verlauf der Kindheit und Jugend immer wieder an neue Situationen angepasst werden.

Typische Themen im Familienalltag

Typische Themen im Familienalltag sind zum Beispiel Blasen- und Darmmanagement, Selbständigkeit im Alltag, Hilfsmittel, Transition oder die Einbindung wichtiger Bezugspersonen: Eine vollständige Übersicht des Beratungsangebots für Kinder und Jugendliche finden Sie auf der Angebotsseite.

Für eine Beratung anmelden

Für die Anmeldung sind einige administrative Schritte notwendig. Wir haben den Ablauf transparent und leicht verständlich für Sie zusammengestellt.

Das sagen Eltern über unsere Beratung

«Es ist schön, eine Beratung neben der Beratung des Spitals zu haben, die besser auf unser Kind als Mensch und uns als Familie im Alltag eingeht. Es ist für uns alle auch hilfreich zu hören, dass ganz viele andere Kinder die gleichen Probleme haben.»
Remo und Saskia J.

«Wir sind unglaublich stolz auf Anne-Lena, dass sie im letzten Jahr so grosse Fortschritte gemacht hat.»
Petra und Björn C.

«Die Beratung von ParaHelp bringt uns sehr viel für den praktischen Alltag. Sie ist für uns eine super Ergänzung zur eher theoretischen, ärztlichen Betreuung im Spital. Wir erhalten von ParaHelp praktische Tipps und Tricks für den Alltag und es werden auch Alternativen zu Spitalanweisungen und Behandlungen gefunden. Die Betreuung und Einführung ins Katheterisieren und Darmentleerung in den eigenen vier Wänden war für unser Kind und uns Eltern sehr erleichternd. Schön, dass es ParaHelp gibt!»
Mutter eines 7-jährigen Jungen

Die Beratung von ParaHelp bringt uns sehr viel für den praktischen Alltag.»

Mutter eines 7-jährigen Jungen

Häufige Fragen von Eltern

In vielen Fällen übernimmt die Invalidenversicherung (IV) die Kosten, insbesondere für medizinische Eingriffe und Therapien zur Behandlung von Geburtsgebrechen.

Mehr Informationen zur Invalidenversicherung

Im Falle einer Ablehnung der Leistungen durch die IV, erfolgt die Abrechnung der Beratungs- und Schulungsleistungen unter bestimmten Voraussetzungen gemäss Art. 7 KLV zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung der betroffenen Person. In der Regel übernimmt die obligatorische Krankenversicherung einen grossen Teil der Kosten.

Mehr Informationen zur Krankenpflegeversicherung

Sobald eine vollständige Anmeldung vorliegt, können wir diese prüfen und eine Kostengutsprache bei der IV beantragen. Die Beurteilung durch die IV dauert erfahrungsgemäss etwa 2 bis 3 Monate.

Damit die Unterstützung möglichst rasch starten kann, beginnen wir nach Rücksprache mit Ihnen oft bereits vor dem Entscheid der IV mit der Beratung.

Ja, die Anmeldung kann durch Eltern, die gesetzliche Vertretung oder andere Bezugspersonen erfolgen. Bei Kindern und Jugendlichen benötigen wir in jedem Fall die Zustimmung und Unterschrift der gesetzlichen Vertretung.

Damit ParaHelp Sie als Eltern oder Bezugsperson begleiten und unterstützen kann, ist die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person notwendig. Das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) schreibt vor, dass besonders schützenswerte Personendaten – wie Gesundheitsdaten – nur mit Einwilligung der betroffenen Person bearbeitet und weitergegeben werden dürfen. Im Falle von minderjährigen Personen, können die Eltern oder die gesetzliche Vertretung das Einverständnis erteilen.

Die Einverständniserklärung erlaubt es uns, die notwendigen Informationen zu erfassen, mit den involvierten Fachpersonen (z. B. Ärzt:innen, Spitex, weitere Beteiligte) abzustimmen und unsere Leistungen rechtlich korrekt zu erbringen. Aus Gründen der Transparenz, Sicherheit und des Datenschutzes holen wir diese Zustimmung vor der Leistungserbringung schriftlich ein.

Ja, wenn es sinnvoll und dem Alter entsprechend ist, beziehen wir das Kind oder der/die Jugendliche in die Beratung ein. Wie stark dies geschieht, hängt von der Situation, dem Alter und den Bedürfnissen aller Beteiligten ab.

Unser Angebot richtet sich an Neugeborene, Kinder und Jugendliche aller Altersstufen. Wie die Beratung konkret gestaltet wird, passen wir dem Entwicklungsstand, den Bedürfnissen des Kindes und dem familiären Umfeld an.

In der Regel findet die Beratung zu Hause statt. Entscheidend ist, welches Setting für das Kind, die Familie und die Fragestellung am sinnvollsten ist.

Ja, wenn dies sinnvoll ist, können auch weitere Bezugspersonen in die Beratung einbezogen werden, zum Beispiel Grosseltern, Lehrpersonen oder Fachpersonen aus Schule und Betreuung.

Selbstverständlich. Beim Älterwerden stimmen wir die Betreuung optimal auf seine körperlichen und symptomatischen Entwicklungen ab. Häufig werden bei kleinen Kindern zuerst die Eltern geschult, dann weitere Bezugspersonen im familiären Umfeld, dann im schulischen Umfeld und dazwischen je nach Entwicklungsschritt das Kind selbst.

Werden Sie jetzt Mitglied und erhalten Sie im Ernstfall 250 000 Franken.

Mitglied werden

Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie unsere Projekte zugunsten von Querschnittgelähmten.

Spenden
War diese Seite hilfreich?