

Ob am Wasser, im Wald oder auf dem Berg – beim Wandern gibt es immer etwas zu entdecken. So schön ein Tag in der Natur auch ist, Stürze und Unfälle sind schnell passiert. Stolpern und Ausrutschen sind dabei die häufigsten Unfallursachen beim Bergwandern. Jedes Jahr gibt es auch Wanderunfälle, bei denen Menschen querschnittgelähmt werden.
Damit Sie stets gut vorbereitet und sicher unterwegs sind, haben wir für Sie nützliche Wandertipps zusammengestellt.
5 nützliche Wandertipps
1. Nicht den Boden unter den Füssen verlieren
Stolpern und Ausrutschen sind die häufigsten Unfallursachen beim Bergwandern. Tragen Sie deshalb auf jeder Bergwanderung Wanderschuhe mit rutschfester Profilsohle. Gute Wandersocken verringern die Gefahr, dass sich Blasen bilden.
2. Vier Beine sind besser als zwei
Trekkingstöcke können gute Dienste leisten. Besonders auf Geröllhalden, Schneefeldern, in hohem Gras und bei hohen Tritten verhelfen sie zu mehr Stabilität. Aber Achtung: Wer ständig Stöcke benutzt, verliert sein natürliches Gleichgewichtsgefühl.
3. Nehmen Sie weder zuviel noch zuwenig mit
Für Ein-Tagestouren empfiehlt sich ein Rucksack mit einem Volumen von 18 bis 32 Litern, für Mehrtageswanderungen entsprechend mehr. Maximal 20 bis 25 Prozent des Körpergewichts kann ein gut trainierter Mensch über längere Zeit tragen.
4. Tragen Sie dick auf, aber richtig
Mit Kleidung nach dem Zwiebelschalenprinzip sind Sie gegen alle Wetterkapriolen gewappnet. Direkt auf der Haut kommt die Komfortschicht aus Wolle oder Synthetik-Fasern. Darüber die Wärmeschicht aus Fleece oder Wolle und ganz aussen die Schutzschicht, meist eine Jacke, die atmungsaktiv, aber wasser- und winddicht ist.
5. Überschätzen Sie sich nicht
Faustregel zur Berechnung der Wanderzeit:
- Aufstieg: 15 Minuten für 100 Höhemeter plus 15 Minuten für jeden Kilometer Horizontaldistanz.
- Abstieg: 15 Minuten für 200 Höhemeter plus 15 Minuten für jeden Kilometer Horizontaldistanz.
Jeden zweiten Tag wird ein Mensch in der Schweiz querschnittgelähmt.
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