ParaHelp Unterstützung Fachpersonen
ParaHelp Unterstützung Fachpersonen

Für Fachpersonen

Sie sind Pflegeperson oder eine andere Fachperson und begleiten Menschen mit Querschnittlähmung oder ähnlichen neurologischen Beeinträchtigungen. Sie wünschen sich fachliche Sicherheit und praxisnahe Unterstützung für eine konkrete Versorgungssituation.

Sie begleiten Menschen mit Querschnittlähmung, Rückenmarkverletzung oder ähnlichen neurologischen Beeinträchtigungen und stehen dabei immer wieder vor komplexen fachlichen Fragen. Gerade in anspruchsvollen Versorgungssituationen brauchen Sie Lösungen, die fachlich fundiert und im Alltag umsetzbar sind. Mit zusätzlicher paraplegiologischer Expertise klären Sie Unsicherheiten gezielt, schätzen Handlungsmöglichkeiten besser ein und planen die nächsten Schritte praxisnah und passend zum konkreten Fall.

Wann fallbezogene Unterstützung besonders hilfreich ist

Fallbezogene Unterstützung ist besonders dann hilfreich, wenn in einer konkreten Versorgungssituation Unsicherheiten entstehen, eine Situation neu beurteilt werden muss oder mehrere Beteiligte aufeinander abgestimmt werden sollen. Das kann zum Beispiel der Fall sein, wenn sich der Gesundheitszustand verändert, komplexe Pflegeentscheidungen anstehen oder im Betreuungsnetz Klärungsbedarf besteht. Gerade in anspruchsvollen Situationen hilft eine fachliche Aussensicht, die Lage gezielt einzuordnen und das weitere Vorgehen zu klären.

Wobei Sie im konkreten Fall fachliche Sicherheit gewinnen können

Häufig gilt es, komplexe Situationen fachlich fundiert einzuschätzen und tragfähige Entscheidungen für den weiteren Verlauf zu treffen. Sie gewinnen Sicherheit bei der Beurteilung von Risiken, bei der Anpassung von Massnahmen und bei der Planung der nächsten Schritte. Gleichzeitig unterstützt der gemeinsame Blick auf den konkreten Fall dabei, Rollen, Zuständigkeiten und das Vorgehen mit allen Beteiligten klar abzustimmen. Gerade im Zusammenspiel zwischen Spitex-Organisationen, stationären Institutionen, Spitälern und weiteren Versorgungspartnern kann es hilfreich sein, wenn spezialisiertes Fachwissen gezielt dorthin kommt, wo es gebraucht wird.

Typische Themen in komplexen Versorgungssituationen

Typische Themen sind zum Beispiel Haut und Dekubitus, Blasen- und Darmmanagement, Transfer und Lagerung, Hilfsmittel, Heimbeatmung oder die Koordination im Betreuungsnetz. Je nach Situation kann es auch um den Umgang mit veränderten Bedürfnissen, um pflegerische Anpassungen im Alltag oder um die Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Versorgungspartnern gehen.

Eine vollständige Übersicht der konkreten Beratungsangebote finden Sie auf der Angebotsseite.

Wenn es um den Kompetenzaufbau eines ganzen Teams geht, sind die Weiterbildungen für Pflegefachpersonen, Teams und Organisationen das passende Angebot.

Für eine Beratung anmelden

Wenn Sie in einer konkreten Versorgungssituation Unterstützung brauchen, kann die Anmeldung direkt über die OPAN-Schnittstelle erfolgen. Damit ist für Pflegefachpersonen in Spitex-Organisationen, Institutionen, Spitälern und vergleichbaren Einrichtungen eine medienbruchfreie und standardisierte Anmeldung direkt aus dem gewohnten System heraus möglich. So wird der Zugang zur Unterstützung einfacher, schneller und besser in bestehende Abläufe integriert.

Das sagen Fachpersonen über unsere Beratung

«Der interprofessionelle Austausch war für alle Beteiligten gewinnbringend und hat die Versorgungsqualität spürbar unterstützt.»
Reto C.

«Gerade bei seltenen oder komplexen Fragestellungen ist ParaHelp für uns eine sehr wertvolle fachliche Unterstützung.»
Vesna N.

«Sehr hilfreich war, dass ParaHelp nicht nur die betroffene Person beraten, sondern auch uns als Fachpersonen gezielt einbezogen hat.»
Till I.

«ParaHelp ist für uns eine wichtige Partnerin bei komplexen Versorgungssituationen im häuslichen Umfeld.»
Brigitte O.

«Die Beratung durch ParaHelp war fachlich sehr kompetent, praxisnah und für unsere Arbeit direkt umsetzbar.»

Daniela V.

Häufige Fragen von Fachpersonen

Ja, unsere Angebote stehen Pflegepersonen und weiteren Fachpersonen und Organisationen schweizweit zur Verfügung. Ausgenommen sind ALS‑Beratungen: diese bieten wir ausschliesslich in der Deutschschweiz an.

Wir unterstützen Sie in Deutsch, Französisch und Italienisch. Für weitere Sprachen finden wir eine Lösung.

Ja, Sie können eine Anmeldung initiieren. Alle Schritte zur Anmeldung haben wir übersichtlich zusammengestellt: Informationen zur Anmeldung

Ja. Vor der Leistungserbringung ist die ausdrückliche Zustimmung der betroffenen Person erforderlich. Das Schweizer Datenschutzgesetz (DSG) schreibt vor, dass besonders schützenswerte Personendaten – wie Gesundheitsdaten – nur mit Einwilligung der betroffenen Person bearbeitet und weitergegeben werden dürfen. Die Einverständniserklärung erlaubt es, die notwendigen Informationen zu erfassen, mit Ärzt:innen, Spitex, weiteren Beteiligten zu koordinieren und die Leistungen rechtlich korrekt zu erbringen.

Aus Gründen der Transparenz, Sicherheit und des Datenschutzes holen wir diese Zustimmung vor der Leistungserbringung schriftlich ein.

Sie können uns unterstützen, indem Sie das Einverständnis der betroffenen Person bereits einholen. Zur Einverständniserklärung

Ja. Für jede Erstberatung – auch telefonisch – benötigen wir eine Anmeldung über unser Online‑Formular. Anschliessend nimmt eine Fachperson Kontakt mit Ihnen auf und klärt den weiteren Bedarf.

Wenn in einer konkreten Versorgungssituation zusätzliche paraplegiologische Expertise nötig ist, kann Unterstützung bei unterschiedlichen Fragestellungen hilfreich sein – zum Beispiel bei Haut und Dekubitus, Blasen- und Darmfunktion, Transfer und Lagerung, Hilfsmitteln, Heimbeatmung oder dem Betreuungsnetz. Eine vollständige Übersicht der konkreten Beratungsangebote finden Sie auf der Angebotsseite.

Zu den Angeboten

Ja. Wenn es um den Kompetenzaufbau eines ganzen Teams geht, sind in der Regel die Weiterbildungen das passende Angebot. Diese richten sich an Pflegefachpersonen, Teams und Organisationen und unterscheiden sich von der fallbezogenen Unterstützung in einer konkreten Klientinnen- oder Klientensituation.

Zu den Weiterbildungen

Findet die Beratung in Anwesenheit der Klientin oder des Klienten statt, rechnet ParaHelp die pflegerischen Beratungs- und Schulungsleistungen gemäss Art. 7 KLV zulasten der obligatorischen Krankenpflegeversicherung ab. Je nach Ursache werden die Leistungen zulasten der Unfall-, Militär- oder Invalidenversicherung abgerechnet.

Handelt es sich um eine Weiterbildung für ein ganzes Team, ohne Anwesenheit der Klientin oder des Klienten, trägt die anfragende Organisation die Kosten.

Werden Sie jetzt Mitglied und erhalten Sie im Ernstfall 250 000 Franken.

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Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie unsere Projekte zugunsten von Querschnittgelähmten.

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