Neuro-Musculoskeletal Functioning and Mobility

Unsere Vision

Wir gestalten eine Zukunft, in der Menschen mit Querschnittlähmung dank innovativer neuromuskulärer Forschung über eine nachhaltige Leistungsfähigkeit und Mobilität verfügen und so die Freiheit erlangen, den Alltag selbstbestimmt zu meistern.

Unsere Mission

Unser Ziel ist die Verbesserung der neuromuskulären Funktion und Mobilität von Menschen mit Querschnittlähmung im Alltag. Dank unserer Forschung können in diesem Bereich mögliche Interventionen und deren Potenzial identifiziert, machbare Alternativen gesucht und innovative Lösungen gefunden werden. Darauf basierend werden Empfehlungen für die Prävention, Trainingsprogramme und Hilfsmittel angepasst sowie Richtlinien optimiert, um dank verbesserter Funktionsfähigkeit und Mobilität im Alltag das Wohlbefinden und die Lebensqualität von Menschen mit Querschnittlähmung zu steigern.

Unsere Forschungsgruppe «Neuro-Musculoskeletal Functioning and Mobility» besteht aus den vier Forschungsbereichen Schultergesundheit und Mobilität, Handchirurgie, Funktionelle Elektrostimulation und Therapien.

Trotz unterschiedlicher Schwerpunkte der einzelnen Forschungsbereiche besteht eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit untereinander mit dem Ziel, eine nachhaltige Verbesserung der Funktionsfähigkeit, des Wohlbefindens und der Lebensqualität von Menschen mit Querschnittlähmung zu erreichen.

Dafür steht ein heterogenes, motiviertes Team bestehend aus Wissenschafter*innen, Kliniker*innen und Therapeut*innen zur Verfügung, um Forschungsergebnisse zu generieren und diese im klinischen Alltag umzusetzen.

Forschungssensoren an Schulter

Kontakt

Dr. Ursina Arnet

Co-Leiterin Forschungsgruppeursina.arnet@paraplegie.ch

Prof. Dr. sc. nat. Claudio Perret

Co-Leiter Forschungsgruppeclaudio.perret@paraplegie.ch

Forschungsbereiche

Schulterschmerzen sind bei Menschen mit einer Querschnittlähmung sehr häufig und schränken die Mobilität, Teilhabe und Lebensqualität stark ein. Unsere Forschungsgruppe Schultergesundheit und Mobilität untersucht sowohl im Bewegungslabor als auch im Alltag von Rollstuhlfahrenden Faktoren, welche die Funktion der oberen Extremitäten beeinflussen.

Unsere Forschungsergebnisse sollen in Leitlinien und innovative Technologien einfliessen. Dies ermöglicht dem Behandlungsteam und den Rollstuhlfahrenden, die Funktion von Schulter, Arm und Hand zu erhalten oder zu verbessern. Dadurch sind Menschen mit einer Querschnittlähmung den Herausforderungen des täglichen Lebens noch besser gewachsen.

Die Schwerpunkte des Forschungsbereichs Funktionelle Elektrostimulation liegen auf der Verbesserung der Handfunktion, der Unversehrtheit der Haut (Verbesserung der Situation bei Dekubitus) sowie dem Darmmanagement (raschere Darmpassagezeit). In diesem Zusammenhang entwickeln, untersuchen und überprüfen wir laufend auf der Elektrostimulation basierende Behandlungsansätze mit dem Ziel, die Körperfunktion von Menschen mit Querschnittlähmung zu verbessern. Einzelne Projekte führen wir in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen Handchirurgie (Verbesserung der Handfunktion) oder Therapien (Funktionelle Elektrostimulation beim Gehen mit Exoskelett) durch.

Personen mit einer hohen Querschnittlähmung (Tetraplegie) sind von Einschränkungen der Hand- und Armfunktionen betroffen. Dies erschwert viele Aktivitäten im täglichen Leben. Unser Forschungsbereich Handchirurgie entwickelt, implementiert und evaluiert operative und nicht-operative Techniken zur Optimierung der Hand- und Armfunktion bei Personen mit Querschnittlähmung und verwandten Krankheitsbildern. So unterstützen wir die Betroffenen auf dem Weg zu einem möglichst selbstbestimmten Leben

Der Forschungsbereich Therapien strebt in enger Zusammenarbeit mit dem SPZ die grösstmögliche körperliche Funktionsfähigkeit von Menschen mit Querschnittlähmung an. Dafür evaluieren wir innovative, technologie-gestützte Therapieansätze, entwickeln sie weiter und verbessern sie kontinuierlich, um ihre Einsatzmöglichkeiten in der Rehabilitation und im Alltag von Menschen mit Querschnittlähmung zu erhöhen. Der Schwerpunkt liegt dabei je nach Schweregrad der körperlichen Einschränkung auf der Rehabilitation der oberen bzw. unteren Extremitäten oder der Verbesserung der Darmgesundheit.

Die Gruppe Neuro-Musculoskeletal Functioning and Mobility der Schweizer Paraplegiker-Forschung

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