• Noe Heini und Eskil Hermann
    Noe Heini und Eskil Hermann

    ParaWG Wohntraining – die Erfolgsstory

ParaWG – Die Erfolgsstory des Wohntrainings

Die Idee eines zeitlich begrenzten Wohntrainings für Menschen mit Querschnittlähmung entspricht einem heutigen Bedürfnis. Die gemeinsame Idee entstand zusammen mit ParaWork und ParaHelp im Jahr 2020. Zusammen mit Fachleuten aus Nottwil wurde darüber diskutiert, wie man Querschnittgelähmten den Einstieg in einen eigenen Haushalt erleichtern kann. Für diese Initiative liess sich die Wohnsiedlung «Im Dorf» in Schenkon finden, welche barrierefreie Wohnungen entstehen liess. Mehr Infos: zusammen-leben.ch.

«Dank der Unterstützung die ich in der ParaWG erfahren durfte, kann ich heute alleine wohnen.»

Gianmarco Di Leonardo (20)

Fotos der Einweihung ParaWG im Sommer 2020

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Einweihung: Die ersten Klientinnen und Klienten mit dem ParaWG-Betreuungsteam.

Das Angebot erweitert sich

Die Klientinnen und Klienten des Erfolgsprojekts ParaWG feierten Mitte September 2021 das einjährige Jubiläum. Die ParaWG ermöglicht es Menschen mit Querschnittlähmung, den Alltag zu trainieren und sich auf ein eigenständiges Leben vorzubereiten. Die Klientinnen und Klienten sind im erwerbsfähigen Alter, kommen aus verschiedenen Kantonen und absolvieren die berufliche Eingliederungsmassnahme. Je nach Lähmungshöhe werden sie im Alltag individuell unterstützt. Aufgrund der grossen Nachfrage wurde das Angebot erweitert und im Jahr 2025 eröffnete die ParaWG in Zürich. 

Einblicke in das Wohntraining

Die folgenden Geschichten geben einen Einblick von ParaWG Klientinnen und Klienten.

Im Sommer 2020 machte der damals 22-jährige Nico Schmid einen Sprung ins kühle Nass – mit schwerwiegenden Folgen.
Im ersten Teil von einer Fünferserie berichtet der junge Mann von seinem Leben als Tetraplegiker und von der Wichtigkeit seiner Freunde, Familie und seines Elternhauses. Nach seiner ersten Rehabilitation ist Nico in die ParaWG eingezogen. In diesem Video erzählt er auch, was sein Alltag in der ParaWG ist und was es ihm bringt.

Wie ist es eigentlich, wenn man plötzlich komplett unerwartet im Rollstuhl landet, und sein Leben von heute auf Morgen umorganisieren muss? Moderator Simon Derendinger geht diesen und vielen weiteren Fragen rund um das Thema Leben im Rollstuhl nach. Sein spannender Gast in dieser Sendung ist Mirco Kempf, welcher seine Erlebnisse mit uns teilt. Diese Sendung läuft übrigens auch im TV vom 02.12.21 - 08.12.21 und später auch noch auf Tele Zentralschweiz.

Im Spina Bifida Heft können Sie die Erfahrungen von Gianmarco und seiner Mutter über das Abenteuer ParaWG lesen

Dario Helmi ist eine von mehreren guten Seelen, die die Bewohner*innen der ParaWG im Alltag unterstützen. Er erzählt in einem Artikel in der Mitarbeiterzeitung «Campus» über seine verantwortungsvollen Aufgaben und warum sie so erfüllend für ihn sind.

Unterstützer*innen ParaWG

Das ParaWG-Projekt wurde von der Schweizer Paraplegiker-Stiftung vorfinanziert und wird von der Invalidenversicherung unterstützt. Zusätzlich haben sich auch diverse Firmen und Stiftungen am Projekt beteiligt. So hat zum Beispiel die IKEA Rothenburg die Wohnungseinrichtung übernommen, die Trisa AG aus Triengen (LU) und Brack.ch aus Mägenwil (AG) spendeten elektronische Geräte und die Stiftung Folsäure Schweiz beteiligt sich finanziell am Projekt. 

Logos der Sponsoren von ParaWG, die Wohngemeinschaft für junge Rollstuhlfahrer*innen

Die ParaWG wird ebenfalls unterstützt von:

  • Edwin und Lina Gossweiler Stiftung
  • René und Susanne Braginsky-Stiftung

Werden Sie jetzt Mitglied und erhalten Sie im Ernstfall 250 000 Franken.

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Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie unsere Projekte zugunsten von Querschnittgelähmten.

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