titelbild-odh

Tipps zum Lesen, Hören und Erleben

zum Lesen

Bücher

Untenstehende Buchtitel sind eine spontane Auswahl. Patienten und ihre Angehörigen können sich gerne in der Bibliothek des Schweizer Paraplegiker-Zentrums weitere Fach- und Erzählliteratur empfehlen lassen.

    • Thomas Meyer, Wäre die Einsamkeit nicht so lehrreich, könnte man glatt daran verzweifeln, Einhundertvierundvierzig Einsichten, Salis Verlag, 2015, Erkenntnissammlung, manchmal spitz wie eine Nadel, manchmal provokativ, oft nachdenklich und philosophisch.
    • Christoph Schwyzer, Chasch dänkä!, Lina Fedier über Schneestürme, Schmetterlingskinder, Gottvertrauen, Martin Wallimann, 2013, Lina Fedier, geboren 1928 in Kalifornien, hat eine Lebensgeschichte, die heute kaum mehr vorstellbar ist.
    • Wilhelm Schmid, Selbstfreundschaft, Wie das Leben leichter wird, Insel Verlag, 2018, Die Basis der Gelassenheit ist die freundliche, verlässliche Beziehung zu sich. Ermutigen kann die Idee der Selbstfreundschaft alle, die sich erschöpft und ausgebrannt fühlen.
    • Matthias Lötscher, (In)komplett, Reflexion einer Lebenswende, 2007, Herausragende Maturarbeiten aus dem Fachbereich Religion und Ethik
    • Mathias Morgenthaler, Out of the Box, Vom Glück, die eigene Berufung zu leben, Zytglogge, 2017, ie Essenz aus 1000 Interviews mit Menschen, die etwas Unverwechselbares tun.
    • Gianna Molinari, Hier ist noch alles möglich, Aufbau Verlag, 2018, Roman, ausgezeichnet mit dem Robert Walser Preis 2018
    • Alain, Die Pflicht, glücklich zu sein, Suhrkamp, 1982, Zum Thema des Buches heisst es bei Alain: «Vor allem scheint mir klar, dass man unmöglich glücklich sein kann, wenn man es nicht sein will.»
    • Frank Clasemann, Am Limit… wirst du dich neu erfinden, Books on Demand, 2020, Eindrücklich authentisch geschildert: ein Surf-Unfall und die Auseinandersetzung mit der Erkenntnis über die Diagnose «Inkomplette Querschnittlähmung» mit fundierten Berichten und Aussagen von medizinischen und therapeutischen Wegbegleitern.
    • Peter Lude, Querschnittlähmung – Schritte der Bewältigung, Die Kraft der Psyche, Springer-Verlag, 2016, Das Buch widmet sich den subtilen psychischen Vorgängen der Bewältigung nach einer lebensbedrohlichen Verletzung.
    • Oliver Sacks, Dankbarkeit, Rowohlt, 2015, Es sind anrührende, meditative Texte über die grundlegenden Fragen von Leben und Tod, Glauben und Wissen.
    • Melitta Breznik, Mutter. Chronik eines Abschieds, München: Luchterhand, 2020, Erzählliteratur, Ein berührendes Buch über den Tod der Mutter, ein stilles Buch, in dem der Tod und die Zeit, die das Sterben beansprucht, ihren Raum bekommen.

    • Wilhelm Schmid, Gelassenheit: Was wir gewinnen, wenn wir älter werden, Insel Verlag, 2014, Ein Buch für die Zeit, in der Gelassenheit zur begehrten Ressource wird, sowohl für den Einzelnen wie auch für die Gesellschaft.

    • Hilde Domin, Sämtliche Gedichte, Fischer Tagebuch Verlag, 2015, Die Autorin gehört zu den bedeutendsten Lyrikerinnen der Nachkriegszeit.

    • Rose Ausländer, Gedichte, Fischer Tagebuch Verlag, 2012, Das Buch präsentiert die wichtigsten und schönsten Gedichte aus dem Lebenswerk der beeindruckenden Lyrikerin.

    • Norbert Scheuer, Die Sprache der Vögel, München: Beck, 2015, Roman, Eine Geschichte über ein menschliches Drama, Ein schönes Buch in ruhigen Worten, wozu auch die anmutigen Vogelzeichnungen beitragen.

    • Amelie Ebner, Willkommen im Erdgeschoss: Wie ich mich mit 17 im Rollstuhl wiederfand, Droemer Knaur, 2019, Sachbuch, Trotzig, wild und brutal ehrlich erzählt die Autorin in diesem berührenden Bericht über das Leben einer Jugendlichen mit Behinderung.

    • Tom Gschwandtner, Gelähmt ist nicht gestorben, Kremayr & Scheriau, 2015, Biografie, «Auch sitzend kann man aufrecht durchs Leben gehen!»

    • Esther Kinsky, Hain, Suhrkamp, 2018, Roman, Ein ungewöhnliches Trauerbuch für jene, die trauern; sie werden sich in ihrer Trauer in diesem Buch aufgehoben fühlen.

    • Maja Haderlap, Engel des Vergessens, Wallstein Verlag, 2011, Roman, Ein Buch für alle, die auf der sogenannten Schattenseite des Lebens angekommen sind und die unbedingt den Mut brauchen, der aus diesem Buch kommt.

    • Klaus Lange, Bevor du sterben willst, lebe!, Edition Winterwork, 2011, Auf der Reise nach innen verwandelt sich die Welt. Über 50 Ratschläge zu vielen Problemen von Abhängigkeit bis Zweifel.

    • Peter Lude, Fritz Vischer, Mechtild Willi Studer, «Warum das Leben weitergeht – auch im Alter und mit Behinderung», Johannes Petri, 2015, Das Buch ist eine Einladung und Hilfestellung, die Beschwerden des Alters etwas gelassener anzugehen. Erhältlich im Besucherzentrum ParaForum.

    • Elisabeth Lukas, Wertfülle und Lebensfreude, Profil Verlag, 2013, Logotherapie bei Depressionen und Sinnkrisen.

    • Regula Freytag, Michael Witte, Wohin in der Krise? Orte der Suizidprävention, Vandenhoeck & Ruprecht, 1997, Sachbuch, Die Autor*innen setzen sich vor dem Hintergrund ihrer Praxis mit besonderen Möglichkeiten, aber auch Grenzen der Suizidprävention auseinander.

    • Otto Zsok, Zustimmung zum Leben, EOS Verlag, 1994, Sachbuch, Logotherapeutisch-philosophische Betrachtungen um die Sinnfrage

zum Hören

Radiobeitrag Radio SRF: Können wir lernen, Schicksalsschläge zu meistern?

Der doppelte Salto ändert Marcel Stalders Leben für immer: Er landet auf dem Kopf und ist seither Tetraplegiker. Erst fällt er in ein Loch, doch dann kämpft er sich zurück. Diese Kraft nenne sich Resilienz und sei lernbar, sagt die Psychologin. Hier geht's zum Beitrag.

Songtipps

zum Sehen

Filme

    • The Best of Men: Hommage an den Vater der Paralympics: Herzerwärmender Film der BBC über Sir Ludwig Guttmann, den innovativen Spezialisten bei der Behandlung querschnittgelähmter Menschen und Vater der heutigen Paralympics. Für alle, die sich für Medizinhistorie interessieren. Und für alle, die den Motivationsklapps eines (Film-)Arztes gut gebrauchen können.
    • Don’t worry, weglaufen geht nicht: Die Tragik-Komödie „Don’t Worry, He Won’t Get Far On Foot!“ beruht auf der Autobiographie des bitterbösen Cartoonisten John Callahan, der seit einem Autounfall als 21-Jähriger querschnittgelähmt war. Für Freunde des skurrilen Humors und wahrer Geschichten.
    • 100 Meter: Nach seiner Multiple-Sklerose-Diagnose beschließt Familienvater Ramón, mithilfe seines mürrischen Schwiegervaters für einen Ironman-Triathlon zu trainieren.
    • Ziemlich beste Freunde: Der Film basiert auf einer Autobiografie, den Erinnerungen des ehemaligen Geschäftsführers der Firma Champagnes Pommery, den ein Paragliding-Unfall zum Tetraplegiker macht. Ein Film für alle, die französisches Flair in Filmen lieben.
    • Lieber Leben: Eine Autobiografie, verfilmt vom Autor selbst: Rapper und Poetry Slammer «Grand Corps Malade» (grosser kranker Körper) zeigt das Leben von Tetraplegikern in der Reha. Wer die Inhaltsangabe liest, möchte es vielleicht nicht glauben: Aber «Lieber Leben» ist tatsächlich eine stille, zarte, mitunter brüllend komische Komödie.
    • Schmetterling und Taucherglocke: Er war 43 Jahre alt, Vater zweier Kinder und ein erfolgreicher Redakteur, als ihn am 8. Dezember 1995 ein Gehirnschlag all seiner bisherigen Lebensmöglichkeiten beraubte. Fünfzehn Monate später beendete er ein Buch, das er allein mit dem Blinzeln seines linken Augenlids – die einzige verbleibende Verständigungsmöglichkeit – diktiert hatte.
    • Solange ich atme: Im England der 1950er Jahre verlieben sich Robin und Diana unsterblich ineinander. Bald darauf heiraten sie und bekommen ein Kind. Doch als Robin während seines Aufenthalts in Kenia an Polio erkrankt, wird ihre Beziehung auf die Probe gestellt.
    • Million Dollar Baby: Eine Underdog-Story über Maggie Fitzgerald, die auf dem Gipfel ihrer Boxkarriere ihre Halswirbel bricht. Ans Bett gefesselt und gelähmt, bittet sie ihren Trainer, ihr Leben zu beenden.
    • Phönix aus der Asche: Elite-Sportler und Insider reflektieren über die Paralympischen Spiele und deren Einfluss auf das globale Verständnis von Behinderung, Diversität und Exzellenz.
    • Gold. Du kannst mehr als du denkst: Deutscher Dokumentarfilm über drei Ausnahmesportler: die querschnittgelähmte deutsche Schwimmerin Kirsten Bruhn, den blinden Marathonäufer Hery Wanyoike und den australischen Rennrollstuhlfahrer Kurt Fearnley. Für Menschen, die sich von echten Emotionen, echter Kraft und echten Leistungen anstecken lassen wollen. Und die atemberaubende Aufnahmen genießen wollen.
    • SRF Reporter: Der Tod – das letzte Tabu: Was ein Suizid hinterlässt: Fassungslosigkeit, Trauer und die Frage: Warum? Wenn sich ein Mensch das Leben nimmt, lässt er seine Angehörigen alleine zurück, schockiert und oft traumatisiert. Sie müssen mit dem Suizid weiterleben. Doch wie?

    • SRF, Fenster zum Sonntag: Suizid! Warum wolltest du nicht leben? Tot. Als Sabrina Müller vom Suizid ihrer besten Freundin erfährt, ist sie geschockt. Sie fühlt sich ohnmächtig, schuldig und weiss nicht, wie sie weiterleben soll. Die reformierte Theologin bricht mit dem Tabu Suizid und erzählt, wie ihr komplexer Trauerprozess mit Höhen und Tiefen verlief.

    • Weglaufen geht nicht: Die junge Elodie wird nach einem Autounfall mit der Diagnose Querschnittlähmung konfrontiert – ein Schicksalsschlag, mit dem Elodie und ihre Familie anfangs nicht umzugehen wissen.

    • Schwerelos: Nach dem Tod seiner Mutter möchte Paul ihren letzten Wunsch erfüllen. Doch das Unternehmen stellt sich nicht so einfach dar, denn es geht darum, einen Berg zu bezwingen. Etwas, was Paul unmöglich alleine schaffen kann, denn er sitzt im Rollstuhl.

    • Ein ganzes halbes Jahr: Wunderschöne, werkgetreue und emotionale Umsetzung des gleichnamigen Bestsellers von Jojo Moyes, die auch das Drehbuch schrieb.

    • Das Glück an meiner Seite: Die erfolgreiche Pianistin Kate wird auf dem Höhepunkt ihrer Karriere mit ALS diagnostiziert. Als ihr Ehemann mit ihrer Pflege überfordert ist, stellt Kate die lebendige College-Studentin Bec als Assistenzkraft ein. Das Paar entwickelt eine starke Beziehung zueinander. Kate erlebt durch Bec Abenteuer, während Bec durch Kate Stabilität in ihrem Leben erfährt.

    • Der geheime Garten: Der Film zeigt, welche heilende Wirkung Freundschaften haben können, denn Mary bringt Colin zu einem schönen Garten, der seit Jahren hinter verschlossenen Türen verrottet. Während der Garten langsam unter ihrer Fürsorge wieder aufblüht, fangen beide Kinder ebenfalls an zu heilen.

zum Wissen

Mitglied werden
Mitglied werden

Werden Sie jetzt Mitglied und erhalten Sie im Ernstfall CHF 250'000 Gönnerunterstützung.

Mitglied werden
Spenden
Spenden

Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie unsere Projekte zugunsten von Querschnittgelähmten.

Spenden