Schmerzpsychotherapie

Da im Verlauf der Schmerzchronifizierung alle Lebensbereiche (Beruf, Familie, Freizeit) beeinträchtigt werden, leiden viele Schmerzpatienten nicht nur körperlich (Verlust der Leistungsfähigkeit) sondern auch seelisch. Dies drückt sich in Beschwerden aus wie Niedergeschlagenheit, Gereiztheit, Nervosität, Schlafstörungen, Verspannungen, sorgenvolles Grübeln, Angstattacken, Konzentrationsschwierigkeiten, Hilflosigkeit und Schmerzverstärkung. 

Gespräch im Zentrum für Schmerzmedizin

Diagnostik

Bei der schmerzpsychotherapeutischen Diagnostik geht es um das Erkennen psychischer Erkrankungen bzw. Beschwerden sowie um die Klärung unterschiedlicher Fragen: Wie geht der Patient mit seinen Schmerzen um? Welche Beeinträchtigungen hat er zu erleiden? Haben sich im Verlauf Ängste oder eine Depression entwickelt? Wie ist die familiäre Situation? Gibt es berufliche Probleme?

Behandlung

Schmerzpsychotherapie wird sowohl in Einzelgesprächen als auch in Gruppen durchgeführt. Ziel ist es, dem Patienten zu helfen, seinen Alltag trotz chronischer Schmerzen erfolgreich zu bewältigen sowie eine bestmögliche Schmerzlinderung und Steigerung der Lebensqualität zu erreichen.

Kostenübernahme

Die Kosten aller schmerzpsychotherapeutischer Behandlungsangebote werden von den Krankenkassen und Unfallversicherungen übernommen.

Unsere Fachpersonen

  • Dr. med. Sven Brockmüller

    Dr. med. Sven Brockmüller, MSc für interdisziplinäre Schmerzmedizin

    Leitung psychiatrisch-psychologische Schmerzmedizin

    Leiter Psychiatrie, OA Neurologie ZSM
    Facharzt für Neurologie, Psychiatrie und
    Psychotherapie (D)
    Schmerzspezialist (SGSS)
    Spezielle Schmerztherapie (A)

  • kaufmann-julia-zsm

    Julia Kaufmann, MSc

    Psychologin

    Julia Kaufmann, MSc
    Fachpsychologin für Psychotherapie FSP

  • Jasmin Portmann

    Jasmin Portmann

    Psychologin