Assistive Technology Forum (ATF)

ATF Assistive Technology Forum

Das Netzwerktreffen für führende Unternehmen der Assistiven Technologien

Das Assistive Technology Forum richtet sich an etablierte Anbieter in der AT-Branche. Ziele des Events sind: Förderung der Entwicklung, Generierung neuer Erkenntnisse und Wissensaustausch. Lasst uns gemeinsam nach Exzellenz streben! 

ATF 22: Rückblick und Impressionen

ATF 22 auf einen Blick

Dank einer Vielzahl an inspirierenden Beiträgen, einer tiefgehenden Podiumsdiskussion mit hochkarätigen Gesprächspartnern und dem Wissensaustausch untereinander kamen die ATF-Teilnehmer in den Genuss zweier facettenreicher Tage in Nottwil. Wir freuen uns auf alles, was die Branche in Zukunft gemeinsam bewegen kann.

Jetzt schon vormerken: das nächste ATF findet am 16./17. März 2023 statt – Infos folgen.

Ich arbeite seit 40 Jahren im AT-Bereich und habe schon an vielen Konferenzen in der ganzen Welt teilgenommen. Dies war eine der besten. Herzlichen Glückwunsch!

Luis | Teilnehmer
  • Active Communication präsentierte stolz die zweite Ausgabe des Assistive Technology Forum (ATF), dem Networking-Event für führende Unternehmen im Bereich Assistive Technologien. Es war uns eine grosse Freude, so viele bekannte wie auch neue Gesichter persönlich in Nottwil begrüssen zu dürfen.

    Das ATF wird veranstaltet von Active Communication, einer Tochterfirma der Schweizer Paraplegiker-Stiftung. Veranstaltungspartner: ETH Zürich RESC (Competence Centre for Rehabilitation Engineering and Science) und DATEurope (European Industry Association for Digital Assistive Technology).

    Assistive Technologien – Innovationen im Spannungsfeld mit Finanzierungsmodellen

    Technische Innovationen sind wichtige Werkzeuge der Inklusion und Befähiger von Menschen mit Behinderungen. Ein Gleichschritt zwischen technischem Fortschritt und bestehenden Finanzierungsmodelle ist im Moment in den meisten Ländern aber nicht gewährleistet. Anlässlich des ATF 2022 wird diese Tatsache beleuchtet und die Suche nach Lösungsansätzen in Zusammenarbeit mit ETH Zürich RESC (Kompetenzzentrum für Rehabilitationstechnik und -wissenschaft) lanciert.

    • Welchen Impact haben technische Innovationen auf Finanzierungsmöglichkeiten?
    • Wie und was muss angegangen werden, damit bestehende Finanzierungsmodelle sich weiterentwickeln können?
    • Wie kann verhindert werden, dass Fundingsysteme zum Bremsklotz technischer Innovationen werden?
    • Welche Massnahmen sind notwendig damit Finanzierungsmodelle in Zukunft technische Innovationen fördern und damit die Leistungen von Anbietern der digitalen AT Branche sich mit den Innovationen weiterentwickeln können?
  • Donnerstag, 17. März 2022

    • 10:00 - 12:00 Uhr

      DATEurope Mitgliederversammlung
      (separate Einladung/Programm)

    • ab 12:00 Uhr

      ATF Willkommens-Stehlunch

    • 13:30 - 17:30 Uhr

      Konferenzsitzungen 
      Eine Liste der Themen und Referenten finden Sie unten.

    • 18:00 - 22:00 Uhr

      Hearts and Minds

      geselliger Abend mit Apéro und Nachtessen

    Freitag, 18. März 2022

    • 9:00 - 16:30 Uhr

      Podiumsdiskussion unter der Leitung von ETH Zürich RESC (ein Kompetenzzentrum der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich)

      Konferenzsitzungen 
      Eine Liste der Themen und Referenten finden Sie unten.

Konferenz-Themen, Key Notes und Diskussionen

  • Das Schweizer System hat einen Umbruch erfahren. Der Wandel war notwendig und die Weichen auf dem politischen Parkett wurden mit Lobbing-Arbeit und Beharrlichkeit neu gestellt. In der Wirtschaft hat die Transformation vom Händler zum Dienstleister längst stattgefunden. Nun gilt es, dank Anpassungsfähigkeit neuste Technologien und Innovationen so zu nutzen, dass Kunden optimal profitieren - ganz im Sinne unserer Mission: Inklusion und Partizipation für alle. 

     

  • > MDR, um die Qualität auf Dauer und für den vorgesehenen Verwendungszweck zu gewährleisten - ein Unterscheidungsmerkmal gegenüber Verbraucherprodukten
    > Der Aufbau von Kompetenz auf dem Markt ist der Schlüssel zum Geschäftswachstum
    > Innovation für Nutzer führt zu gesellschaftlicher Teilhabe

  • Als Estland 1991 seine Unabhängigkeit wiedererlangte, hatten wir die klare Vision, dass sich unsere Gesellschaft den skandinavischen Ländern annähern und ihnen ähnlicher werden wollte, was auch das Sozialsystem und die Finanzierung von Geräten für Menschen mit Behinderungen einschloss. Das System, das heute in Estland existiert, ist ähnlich, aber doch anders als in Skandinavien und wurde 2016 noch einmal grundlegend überarbeitet. Heute können wir sagen, dass wir ein recht flexibles System haben und die Vision, es noch weiter zu vereinfachen.

  • Das Gesundheitssystem in den Niederlanden kann als eines der besten der Welt bezeichnet werden. Aber ist es auf lange Sicht tragbar: können wir es uns leisten? Und was bedeutet das für AT: ist das eine "Goldmine"?

  • Als Beispiel für ein von der ETH RESC gefördertes Innovationsprojekt konzipieren, gestalten und entwickeln wir innovative Biosensoren und tragbare Lösungen zur Überwachung von Biosignalen und Bewegungen. Diese Sensoren sind oft elektronische Textilien (E-Textilien). Wir konzentrieren uns auf die chemischen, materiellen, mechanischen, elektronischen und computergestützten Aspekte dieser Technologie. Mit Hilfe von E-Textilien sammeln wir nicht nur Informationen, sondern verarbeiten diese auch, um Modelle zu erstellen und gesundheitsbezogenes Verhalten zu untersuchen. Wir entwerfen die nächste Generation von Wearables für die personalisierte Medizin.

  • Moderierte Gesprächsrunde mit anschliessender Diskussionsrunde mit dem Publikum. Moderation: Reto Dietschi
    Nutzer:innen von Assistenzgeräten im Gespräch mit Herstellern, Politiker:innen, Versicherungsgesellschaften und Interessenvertretungen.

    Teilnehmer Podiumsdiskussion:
    Reto Dietschi, Beratungen und Ausbildungen im Gesundheitswesen und in der Krankenversicherung der Schweiz
    Chapal Khasnabis, Leiter a.i. der GATE-Initiative bei der WHO
    Albert Marti, Projektleiter/Sekretär ESCIF Schweizer Paraplegiker-Vereinigung
    Luc de Witte, Verwaltungsrat GAATO/AAATE
    Christoph Müller, Vorstand Co-Direktor DATEurope
    Tove Christiansson, CEO der Abilia-Gruppe
    Josef Grab, Chefarzt Versicherungsmedizin Suva (Schweizerische Unfallversicherung)

  • "Können wir den schnellsten und besten Rennrollstuhl der Welt bauen?" Diese Frage richtete Geschäftsführer Stefan Dürger an sein Team beim Hilfsmittelspezialisten Orthotec. Das Schweizer Unternehmen fördert die Bewegungsfreiheit von Menschen mit Querschnittlähmung und ähnlichen Einschränkungen. Zum Angebot gehören auch Sportgeräte wie Rennrollstühle. Aus Stefan Dürgers Frage wird eine Vision, aus der vier Jahre später zwei Rennrollstuhlmodelle und ein neuartiges Messverfahren für die optimale Sitzposition im Rollstuhl hervorgehen. Innovationen, die nur dank beispielloser Zusammenarbeit von Fachspezialisten und Athleten möglich wurden. Was ist das Revolutionäre am neuen Rennrollstuhl OT FOXX, mit dem Spitzensportler Marcel Hug seither neue Massstäbe in der Leichtathletik setzt? Welches Wissen aus der Formel 1 floss in die Entwicklung ein? Warum wirkt sich die Erfindung positiv aufs Rollstuhlfahren im Alltag aus? Und was hat ein Fuchs mit all dem zu tun?

  • Wer auf der sicheren Seite bleibt, geht kein Risiko ein, aber erhält auch nie die Belohnung dafür, dass er das Projekt begonnen und durchgezogen hat.

Veranstaltungspartner

  • Die Eidgenössische Technische Hochschule Zürich, kurz ETH Zürich, ist eine technisch-naturwissenschaftliche universitäre Hochschule und zählt zu den renommiertesten Universitäten weltweit.

    In Zusammenarbeit mit klinischen Partnern im Gesundheitswesen und Behindertenorganisationen, Industrie und Regierungsorganisationen, fördert das Kompetenzzentrum für Rehabilitation Engineering and Science (RESC) die Entwicklung von bedarfs- angetrieben und Mensch- zentrierten Lösungen besser zu verhindern, zu lindern oder zu Beeinträchtigungen kompensieren bewegungsbedingter Körperfunktionen, die erblich, angeboren, verletzungs-​ oder altersbedingt sein können. Das Zentrum untersucht die Folgen für die Betroffenen, das Gesundheitssystem und die Gesellschaft insgesamt.

  • DATEurope

    DATEurope ist der neu gegründete Industrieverband für Digitale Assistive Technologien in Europa.

Mitglied werden
Mitglied werden

Werden Sie jetzt Mitglied und erhalten Sie im Ernstfall CHF 250'000 Gönnerunterstützung.

Mitglied werden
Spenden
Spenden

Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie unsere Projekte zugunsten von Querschnittgelähmten.

Spenden