Angebot Radiologie

Unserem Fachbereich stehen modernste Geräte für verschiedenste Untersuchungen zur Verfügung. Die erstellten Aufnahmen können dank neuster Technik am Computer optimiert, durch die Fachärzte beurteilt, in einem digitalen Bildarchiv gespeichert und später wiederverwendet werden.

  • Bei der Magnetresonanztomographie werden Schnittbilder vom Körper gemacht, im Gegensatz zur Computertomographie jedoch ohne Röntgenstrahlen. Das Gerät erzeugt ein ständiges, sehr starkes Magnetfeld, welches jedoch keine bedenklichen Gesundheitsrisiken hat. Zu Ihrer Sicherheit bitten wir Sie, vor der Untersuchung einen Fragebogen zu Implantaten und Fremdkörpern auszufüllen. Falls Sie bereits vor dem Termin Fragen zu Implantaten haben, können Sie uns gerne kontaktieren. Da Sie für die Untersuchung alle metallischen Gegenstände in der Kabine lassen müssen, ist es von Vorteil, wenn Sie den Schmuck zuhause lassen. Während der Untersuchung entstehen sehr laute Klopfgeräusche (ähnlich einem Presslufthammer), Sie erhalten von uns jedoch Kopfhörer oder einen Gehörschutz. Gerne dürfen Sie auch eigene Musik (CD oder USB) mitbringen. Je nach Fragestellung kann es notwendig sein, zusätzlich Bilder nach intravenöser Kontrastmittelgabe anzufertigen. Die MR-Untersuchung dauert je nach Körperregion(en) 30-90 Minuten, wichtig ist, dass Sie währenddessen ganz ruhig liegen bleiben.

  • Bei der Computertomographie werden mithilfe von Röntgenstrahlen Schnittbilder (Querschnitte) Ihres Körpers gemacht. Diese Untersuchungsmethode ist besonders geeignet, um eine genauere Beurteilung von knöchernen Strukturen, den inneren Organen oder der Lunge zu erlangen. Für gewisse Untersuchungen, insbesondere des Bauchraums, werden Sie gebeten, nüchtern zu erscheinen. Falls Ihr zuweisender Arzt bereits Röntgenaufnahmen gemacht hat, bitten wir Sie, diese am Untersuchungstag mitzubringen und uns abzugeben. An der Röntgenanmeldung bekommen Sie einen Fragebogen, damit wir vorgängig Allergien oder Nierenprobleme abklären können. Bei bestimmten Fragestellungen ist es zudem notwendig, Ihnen intravenös ein Kontrastmittel zu spritzen. Falls Sie bekannte Allergien haben, ist es deshalb wichtig, dies uns so früh wie möglich mitzuteilen (Fragebogen). Um beste Untersuchungsergebnisse zu erzielen, werden die Bilder von unserem Radiologen geprüft, ob eventuelle Zusatzaufnahmen notwendig sind. Es ist wichtig, dass Sie in dieser Zeit ruhig liegen bleiben, uns aber sofort Bescheid geben, wenn irgendwelche Beschwerden auftreten. Die Untersuchungsdauer beträgt zwischen 10 und 30 Minuten, es kann sein, dass Sie vorher über ca. 60 Min ein verdünntes Kontrastmittel trinken müssen. Dies wird jedoch bei der Terminplanung berücksichtigt.

  • Die Knochendichtemessung ermittelt den Mineralstoffgehalt der Knochen per DEXA-Verfahren, einer speziellen Art der Röntgenuntersuchung. Die energiereiche Röntgenstrahlung durchdringt den Knochen und wird dabei abgeschwächt. Je dichter der Knochen, das heisst umso grösser die Knochenmasse, desto stärker erscheint im Ergebnis die Abschwächung der Strahlung. Diese Strahlenschwankung kann gemessen und mit Hilfe von Computern ausgewertet werden. Sie liefert direkt Informationen zur Knochendichte. Gemessen wird hiermit in der Regel an der Lendenwirbelsäule, je einem Hüftgelenk und je einem Unterarm. Die Untersuchung selbst dauert zwischen 15-20 Minuten. Dabei sollten Sie ganz ruhig liegen bleiben und normal atmen. Eine besondere Vorbereitung ist nicht nötig.

  • Dank einem speziellen Detektor und einer innovativen linearen Aufnahmetechnik können qualitativ hochwertige Bilder gleichzeitig in zwei Ebenen angefertigt werden. Die Strahlenbelastung ist zehnmal geringer als bei herkömmlichen Röntgengeräten. Es lassen sich dreidimensionale Ganzkörperbilder berechnen. Die Untersuchung erfolgt im Stehen oder in einem eigens am Schweizer Paraplegiker-Zentrum entwickelten Stuhl. Die Aufnahmezeit für eine Untersuchung des ganzen Körpers dauert weniger als 20 Sekunden.

    Ein Patient wird im EOS geröngt im Schweizer Paraplegikerzentrum
  • Bei Durchleuchtungsuntersuchungen wird die zu untersuchende Körperregion mit dem Einsatz von Röntgenstrahlen in Echtzeit (live) dargestellt. Dies wird bei uns im Liegen durchgeführt. Auch dynamische Untersuchungen, wie z. B. ein Oesophagus-Breischluck, sind ohne Weiteres durchführbar. Meistens werden bei uns unter Durchleuchtung die Arthrographien fürs MRI durchgeführt. Dazu wird das zu behandelnde Gelenk (z. B. Schulter) desinfiziert und steril abgedeckt. Danach injiziert der Radiologe mit einer dünnen Nadel das Kontrastmittel ins Gelenk, dies kann bei Ihnen einen etwas unangenehmen Druck im Gelenk verursachen, das vergeht jedoch schnell wieder. Je nach Verteilung des Kontrastmittels, kann man im MRI dann genauer beurteilen wenn eine Verletzung im Gelenk vorliegt (Bänderriss, usw.). Die Untersuchung dauert 5-10 Minuten.

  • Mit dem konventionellen Röntgen können Aufnahmen von diversen Körperregionen angefertigt werden. Es eignet sich vor allem für eine schnelle Überblicksdiagnostik. Im Schweizer Paraplegiker-Zentrum steht eine direkt-digitale Röntgenanlage, diese bietet im Gegensatz zum herkömmlichen konventionellen Röntgen eine geringere Strahlendosis. Ebenso müssen die Bilder nicht mehr entwickelt werden, sondern sind direkt nach der Aufnahme am Monitor sichtbar und somit auch digital im System gespeichert. Die Aufnahmen werden stehend, liegend oder sitzend angefertigt und dauern nur wenige Minuten. Für gewisse Aufnahmen müssen unsere Rollstuhlfahrer in den speziellen, (fast) metalllosen Röntgenrollstuhl wechseln (siehe Bild).

    Spezialrollstuhl in der Radiologie im SPZ
  • Die Ultraschalluntersuchung, auch Sonographie genannt, ist ein Bildverfahren, bei der mittels einer sogenannten Sonde (Schallkopf) Schallwellen in die zu untersuchende Körperregion entsandt, dort reflektiert und wieder empfangen werden können. Mit speziellen Techniken kann auch der Fluss in Blutgefässen dargestellt werden. Diese Methode arbeitet ohne Röntgenstrahlen und ist somit geeignet für Schwangere und Kinder. Bei Untersuchungen des Bauchraums sollten Sie sechs Stunden vor der Untersuchung nüchtern sein und eine volle Harnblase haben. Medikamente dürfen wie gewohnt mit einem Glas stillem Wasser eingenommen werden. Die Untersuchung dauert ca. 15-30 Minuten.

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