Keynotes, Workshops & Marktstände
Das Programm wird demnächst aufgeschaltet
Keynote am Freitag
Bildungsmythen wie Lerntypen, Hirnhälftendominanz oder vereinfachte GenAI-Narrative sind weitverbreitete, intuitiv plausible, aber wissenschaftlich nicht gestützte Annahmen über Lehren und Lernen. Diese kursieren in allen Bildungsbereichen. Die Keynote rekonstruiert das Phänomen entlang vier Leitfragen: Welche Merkmale kennzeichnen Bildungsmythen? Welche kognitiven, sozial-emotionalen, und institutionellen Ursachen begünstigen ihre Hartnäckigkeit? Welche Folgen ergeben sich für Lehrende und Lernende und das Bildungssystem? Und welche Präventions- und Interventionsstrategien eignen sich, um Mythen wie wirksam zu bearbeiten?
Referent

Dr. Stefan T. Siegel
Workshops am Freitag
Der Workshop thematisiert die Frage nach dem Wie? Mit welchen Aufgaben wollen wir die richtigen Personen für die Ausbildung finden und wie können wir Ergebnisse werten?
Was müssen die Kandidat*innen zeigen und mit welchen Aufgaben prüfen wir sie?
Referenten
Reto Dietrich
Thomas Wiser
KI-Agenten begleiten Lernende individuell: Sie stellen Fragen, hören zu und geben Feedback. Methodenvielfältig und ressourcenorientiert unterstützen sie bei Zielsetzung und Umsetzung. Im Workshop stellen wir einen für die Ausbildung entwickelten KI-Agenten vor und zeigen ihn live. Anschließend skizzieren wir, wie Lehrkräfte selbst Agenten für Auszubildende und Studierende erstellen und einsetzen können. Raum für kritische Diskussion zu Datenschutz und Lernwirksamkeit ist eingeplant.
Referent und Referentin

Tobias Fraatz

Alena Trost
Der Workshop thematisiert die Fragen: Was verstehen wir unter Mobbing, Sexismus und Diskriminierung?
Wie gehen wir mit Diskriminierung in der Ausbildung um? Wo befindet sich die Grenze von tolerierbarem und nicht tolerierbarem Verhalten?
Referenten

Daniel Lüdin

Roger Müller
Der Workshop beleuchtet folgende Fragen:
Welche Stakeholder stellen Anforderungen an Berufsbildende?
Welche Herausforderungen und Spannungsfelder können aus dem beruflichen Alltag als Berufsbildende identifiziert werden?
Welche Ressourcen und welche Belastungen für Berufsbildende können identifiziert werden?
Wie können Ressourcen in konkrete Massnahmen transferiert werden?
Referentin

Stefanie Perren
Keynote am Samstag
Künstliche Intelligenz wird zunehmend im Berufsalltag eingesetzt – etwa zur Textgenerierung oder Entscheidungsunterstützung. KI-Systeme können gesellschaftliche Vorurteile übernehmen und Ungleichbehandlungen verstärken.
Die Keynote zeigt anhand praxisnaher Beispiele, wie gesellschaftliche Bias in KI entsteht, und welche Folgen dies für die Gleichstellung haben kann. Behandelt wird zudem der Digital Gender Gap und wie Dozierende, Berufsbildner*innen und Bildungsverantwortliche einen verantwortungsvollen Umgang mit KI fördern können.
Referentin

Binh Tschan
Workshops am Samstag
Praxisanleitung im Rettungsdienst befindet sich im Wandel – fachlich, pädagogisch und gesellschaftlich.
In diesem Workshop reflektieren wir gemeinsam, wie (moderne) Praxisanleitung heute aussieht und welche Anforderungen sie künftig erfüllen muss.
Dabei setzen wir uns mit Rollenbildern, Rollenverständnis und der professionellen Rollenentwicklung von Praxisanleitenden auseinander: Wer bin ich in dieser Rolle – und wer möchte ich sein?
Im Zentrum steht die Frage, wie wir durch gute Anleitung positive Lern- und Arbeitskulturen schaffen können, die Auszubildende stärken und gleichzeitig die Qualität im Rettungsdienst fördern. Der Workshop lädt ein zum Perspektivenwechsel, zum Austausch und dazu, das eigene professionelle Selbstverständnis weiterzuentwickeln.
Referentin

Raphaela Dünser
Der Workshop thematisiert folgende Punkte:
Was sind EPAs?
Wie kann ich im hektischen Alltag effizient ausbilden?
Wie weiss ich wer was kann?
Wie kann man sinnvolle Feedbackgespräche führen?
Wie definiert man konkrete Lernziele?
Referent

Adi Marty
Aktuelle Reanimationsleitlinien empfehlen Rapid Cycle Deliberate Practice (RCDP) als effektive Methode zur Verbesserung der Teamperformance in hochkritischen Situationen. Im Gegensatz zu klassischen Debriefings erfolgt Feedback nicht verzögert, sondern unmittelbar durch gezielte Unterbrechungen. Der Workshop zeigt, warum RCDP gerade bei algorithmischen Abläufen wie Reanimation oder Atemwegsmanagement überlegen sein kann: Fehler werden schneller korrigiert, Sicherheit steigt und Handlungsschemata werden gezielt automatisiert.
Referent

Benjamin Karass
Marktstände
Wie werden neue Studierende sicher und nachhaltig in den Rettungsdienst eingeführt? Unser Konzept kombiniert strukturierte Einarbeitung, repetitive Lerntage und klar definierte Lernziele bis Ende erstes Semester. Durch Begleitung im 3er-Team entwickeln sich Kompetenzen schrittweise – für mehr Sicherheit, steigendes Niveau und volle Einsatzfähigkeit im 2er-Team.
Referentinnen

Andrea Schranz

Anja Stalder
Revision Prüfungsordnung Transportsanität: Information zu den Neuerungen, Informationen zur Inkraftsetzung.
Berufsfeldanalyse Rettungswesen: Informationen zum Ziel des Projekts sowie über den aktuellen Stand.
Aufbau Eignungsprüfung Transportsanität: Als Ausgleichsmassnahme im Rahmen des Anerkennungsprozesses von ausländischen Abschlüssen.
Allgemeine Information zur Anerkennung ausländische Abschlüsse auf Website.
(Infos zur neuen Website des Forums)
Referentin

Lea Goetze
Der Marktstand gibt einen Einblick in das Mediennetzwerk und zeigt auf über welche Themen, Medientools und Medienproduktionen wir uns bereits ausgetauscht haben.
Referentin

Simone Koch
Ein RTW wird zum Escape Room:
Im Team müssen die Teilnehmenden unter Zeitdruck medizinische Probleme erkennen, priorisieren und beheben. Parallel dazu gilt es, verschiedene Rätsel zu entschlüsseln, die teilweise Hinweise auf zugrundeliegende Probleme liefern. Das Format verbindet Elemente aus Escape Room und simulationsbasiertem Lernen und schafft ein praxisnahes, emotional aktivierendes Lernerlebnis.
Referenten

Pascal Stephan

Diana Knöll
Am Marktstand wird ein kartenbasiertes Escape-Game-Konzept für die rettungsdienstliche Ausbildung vorgestellt. Ein kurzer Videoclip zeigt das Spiel in der Praxis und dient als Einstieg. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden Einblick in die konzeptionelle Ausarbeitung (How To) sowie Beispiele von Miniaturversionen einzelner Spielsequenzen in Kartenform.
Das Projekt verbindet die Entwicklung eines neuen Spiels im Bereich Secours aux personnes mit der Reflexion zentraler Ausbildungsprinzipien und ermöglicht so einen praxisnahen Transfer.
Referenten

Larissa Best
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