Workshops Retten und Lernen

Marktstände

Markstand 1: Rekrutierung von RS-Studierenden im Kanton Bern mit Stefanie Perren

 

 

Marktstand 2: Kollegiale Hospitation in der Berufsbildung im Rettungsdienst Winterthur mit Jürgen Reichl

Marktstand 3:  Berufsbildung im Wandel: Projektbeispiele der Rettung St. Gallen mit Dominik Zimmermann

 

Marktstand 4: Aufbau und Implementierung eines gemeinsamen Ausbildungskonzepts LUKS mit Tobias Hess

provisorische Übersicht der verschiedenen Workshops

  • Die unterschiedlichen Portfolios der Studierenden erfordern eine bedürfnisorientierte Herangehensweise der Begleitung durch die Ausbildungsbetriebe während der Ausbildung. Diese Thematik startet bereits mit der Selektion und zieht sich über die Einführungszeit bis hin zum Abschluss der Studierenden. In diesem Workshop werden die verschiedenen Einflussfaktoren auf den Lernerfolg, sowohl im Betrieb, als auch in der Schule der Studierenden beleuchtet und daraus mögliche Reaktionen abgeleitet. Im persönlichen Austausch können Erfahrungen und Erkenntnisse im Bereich der Lernbegleitung besprochen werden.

    Referenten

    • Retten und Lernen Dominik Zimmermann

      Dominik Zimmermann

      Dipl. Rettungssanitäter HF, Leiter Ausbildung, Rettung St. Gallen
    • Retten und Lernen Philipp Matter

      Philipp Matter

      Dipl. Rettungssanitäter HF, Ausbildner, Rettung St. Gallen
    • Retten und Lernen Michael Gruber

      Michael Gruber

      Dipl. Rettungssanitäter HF, Ausbildner, Rettung St. Gallen und Fachlehrer an der HFRB
  • Das Berufsfeld Rettungsdienst stellt spezifische Herausforderungen an die darin handelnden Personen. Um eine handlungsorientierte Berufsausbildung zu gewährleisten sollen sich diese auch in der Ausbildung wiederfinden. Es wird dargestellt, inwiefern ein berufsfelddidaktisches Modell dazu beitragen kann, die Lernenden auf die Tätigkeit im Rettungsdienst vorzubereiten und wie dieses gestaltet werden kann.

    Referent

    • Retten und Lernen Dominik Hahnen

      Dominik Hahnen

      M.Ed. stv. Schulleiter / pädagogische Leitung Standorte Krefeld / Erkelenz, Malteser Hilfsdienst e.V. Bildungszentrum Euregio, Aachen (D)
  • In so manchem Rettungsdienst ist die Fort- und Weiterbildung der Mitarbeiten eher ein Zufallsprodukt, als das Ergebnis einer betrieblichen Planung. Das es auch anders geht, ist Gegenstand dieses Workshops.

    Referenten

    • Retten und Lernen Sven Voss

      Sven Voss

      Dipl. Rettungssanitäter HF, Gesundheitsökonom B.A., Betrieblicher Leiter Rettungsdienst, Spitalverbund Appenzell Ausserrhoden, Herisau
  • Die Reflektion von Trainingsszenarien oder realen Situationen der Patientenversorgung ist eine effiziente Methode um die Leistung eines Behandlungsteams zu verbessern. Gerade in Hochleistungssystemen wie dem Rettungsdienst oder einer Notfallstation ist das Lernen aus der gemeinsamen Erfahrung im Hinblick auf kommende Ereignisse besonders nützlich. Die Schwierigkeit liegt darin, die relevanten Fakten zu identifizieren und die Erkenntnisse nachhaltig in die persönlichen und organisationalen Abläufe zu implementieren. Wie können solche Prozesse strukturiert werden damit am Ende mehr steht als die blosse Erkenntnis was gut oder schlecht gelaufen ist? Welche Techniken gibt es, um ungewollte Emotionen unter den Beteiligten zu vermeiden? Der Workshop stellt anerkannte Debriefingtechniken vor und verschafft den Teilnehmenden die Möglichkeit diese selbst anzuwenden um das eigene Methodenrepertoire erweitern.

    Referentin

    • Nicole Kissling Stv. Bereichsleiterin Continuous Medical Education SIRMED

      Nicole Kissling

      Dipl. Rettungssanitäterin HF, NDS Anästhesiepflege, Stv. Bereichsleiterin Continuous Medical Education CME, Schweizer Institut für Rettungsmedizin SIRMED, Nottwil
  • In diesem Workshop soll in einem Vortrag und offener Diskussion besprochen und ein Konsens-Anstoß versucht werden, inwieweit Fehler eine Gelegenheit zum Lernen sind und wie Fehler zum Wissenserwerb für die Patientenbehandlung bei Studierenden beitragen.  
    In einem Vergleich verschiedener wissenschaftlicher Theorien (aus dem allgemeinen Lernmanagement) sollen unterstützende Elemente für das Fehlermanagement im Unterricht und bei der Umsetzung von Theorie zu Praxistransfer analysiert werden - die Frage, die sich so stellt, ist also, existieren für Studierende/ Schüler Fehler, die für das Lernen von Vorteil sind und wo verläuft die Grenze zum Patientenschutz.
    Im Workshop selbst sollen die diskutierten Vorschläge in Beziehung zum theoretischen Hintergrund gesetzt werden und eine Learn-to-Risk-Patient-Safety-Ratio herausgearbeitet/ diskutiert werden - nicht abschliessend.
     

    Referenten

    • Retten und Lernen Alexander Cranshaw

      Alexander Cranshaw

      MA, Teamleiter Notfallsanitäterschule Frankenthal (Pfalz), Malteser Hilfsdienst GmbH Bildungszentrum der Region Hessen / Rheinland-Pfalz / Saarland
  • Führen von anspruchsvollen formativen (Bsp. Einsatznachbesprechungen) und summativen (Bsp. Qualifikationsgespräche) Gesprächen mit RS-Studierenden.

    Referent

    • Markus Ogi

      Dipl. Rettungssanitäter HF, Berufsbildner, Schutz & Rettung Zürich
  • Vier Rettungsdienste stellen Bildungsprojekte, Ausbildungskonzepts, neue Tools o.ä. vor. Die Themen werden innert maximal 10 bis 15 Minuten vermittelt und eröffnen Diskussionen und den gegenseitigen Austausch zwischen Berufsbildungsbeteiligten. 

  • Ziel ist das Erreichen eines planvollen Vorgehens sowohl im RTW, als auch im Unterricht oder Homeoffice. Hauptaugenmerk liegt hierbei auf den einzelnen Phasen und vor Allem der hohen Relevanz von Handlungsprodukten. In Form eines Think-Pair-Share werden Merkmale der einzelnen Punkte besprochen, unterschiedliche Störungen und Stolperfallen gesammelt und im Anschluss Lösungen dafür gefunden. 

    Referentin

    • Retten und Lernen Rebekka Mangelsdorf

      Rebekka Mangelsdorf

      Medizinpädagogin B.A., Rettungsdienst Kooperation in Schleswig-Holstein RKiSH Akademie, Heide (D)
  • Die Schulschliessungen im März 2020 haben die Bildungsanbieter - nicht nur im Rettungsdienst – von jetzt auf gleich in den Fernunterricht gezwungen. Dabei wurde diese Aufgabe unterschiedlich rasch und kompetent aufgenommen und umgesetzt. Ende 2021 später befassen sich die Schulen nicht mehr einfach damit, digital unterstütztes Distanzlernen möglich zu machen, sondern pädagogisch sinnvolle Methoden- und Medienmixes zu realisieren. Die primäre Frage ist heute nicht mehr die, nach der geeigneten Webinarsoftware, oder welche "fancy tools" sich einbinden lassen, sondern wie sich gezielt Outcomes im digitalen Kontext unterstützen lassen.

    Referent

    • Sirmed Helge Regener

      Helge Regener

      Dipl. Rettungssanitäter, Master of Medical Education, EMBA, Geschäftsführer, Schweizer Institut für Rettungsmedizin SIRMED, Nottwil
  • Der Begriff Patientensicherheit hat im Gesundheitsbereich in den letzten 20 Jahren an Popularität gewonnen. Auch im Schweizer Rettungsdienst ist Patientensicherheit ein wichtiger Bestandteil geworden. Patientensicherheit ist jedoch ein weiter Begriff und es kann schnell zu Verwirrung führen, was genau damit gemeint ist. In diesem Referat werden Ergebnisse aus einer schweizweiten Umfrage präsentiert. Es wird aufgezeigt, was im Allgemeinen unter «Patientensicherheit» verstanden wird, welche Massnahmen im Rettungsdienst verbreitet sind und wo Handlungsbedarf besteht.  

    Referent

    • Retten und Lernen Jann Schmutz

      Jann Schmutz

      Dr. Senior Scientist, ETH Zürich
  • Studierende der HF's stellen Poster vor, die sie im Rahmen ihrer Ausbildung erstellt haben. Dabei werden die wichtigsten Erkenntnisse und der Nutzen diskutiert. Im Anschluss an die Präsentationen wird ein Symposium-Posterbuch als PDF-Version erstellt und webbasiert zugänglich gemacht.

  • Der Workshop thematisiert die Fragen: Was sind die Aufgaben von Prüfungen? Welche Anforderungen sind an Prüfer zu stellen? Was sind die Gütekriterien von Prüfungen und was bedeuten Fehlentscheidungen? Wie gehen wir mit Borderlinern um? 
    Es werden Übungen zu Validität und Realibilität durchgeführt.

    Referent

    • Sirmed Helge Regener

      Helge Regener

      Dipl. Rettungssanitäter, Master of Medical Education, EMBA, Geschäftsführer, Schweizer Institut für Rettungsmedizin SIRMED, Nottwil
  • In der rettungsdienstlichen Ausbildung wird häufig an Puppen trainiert. Die Teilnehmenden des Workshops diskutieren, warum das oft nicht die beste Lösung ist, und welche Möglichkeiten im Einsatz von Simulationspatienten stecken.

    Referent

    • Kai Kranz Bereichsleiter CME

      Kai Kranz

      Dipl. Rettungssanitäter, MAS OE, Bereichsleiter Continuous Medical Education CME, Development & Innovation, Schweizer Institut für Rettungsmedizin SIRMED, Nottwil
  • Kennen wir die Anforderungen an Berufsleute der Zukunft? Berücksichtigen wir das bei der Rekrutierung von Berufsstartern? Um von anderen Branchen zu lernen, schauen wir der LAT bei der Auswahl zukünftiger Flugkapitäne über die Schulter.

    Referent

    • Martin Egerth

      Dipl. Psychologe, Human Factors Expert, Head of Beyond Aviation Training, Lufthansa Aviation Training, Opfikon
  • Luxemburg hat vor 3 Jahren eine tiefgreifende Reform der Rettungsdienste durchgeführt. Damit das Ziel einer landesweit flächendeckenden und zeitlich optimierten Rettung von Notfallpatienten erreicht werden kann, wurde ein mehrstufiges Ausbildungskonzept vom First Responder bis hin zum Notarzt aufgebaut. Im Workshop soll den Teilnehmenden dieses Konzept näher erläutert werden.

    Referent

    • Retten und Lernen Steve Mack

      Steve Mack

      Fachpfleger für Anästhesie und Intensivmedizin, Direktor des Nationalen Ausbildungsinstituts der Rettungsdienste, Luxembourg Fire & Rescue Corps (CGDIS)
  • Selbstorganisiertes Lernen ist keine Methode X. Hier wird thematisiert, womit wir uns generell im Leben unglaublich schwertun: Gute Beziehungen gestalten und uns selbst begreifen können. Wir wünschen uns insgeheim, auch noch im fortgeschrittenen Alter, endlich erwachsen zu sein und fragen uns trotzdem, warum Erwachsene sich in der Ausbildung wie Kinder benehmen. Von uns und unseren Kolleginnen und Kollegen erwarten wir rasches, kompetentes Handeln im Umgang mit Menschen in komplexesten Situationen - erleben aber gleichzeitig die alltägliche "Beziehungsarbeit" als äusserst schwierig. Diesem scheinbaren Widerspruch liegen Muster zugrunde, die wir aufdecken und bearbeiten müssen, um im Beruf eine wirksame, selbstständige und nachhaltige Entwicklung zu bewerkstelligen. 

    Kevin Müller hat im Rahmen des Innovationsprogramms der Smart City Zürich die HFRB ein Jahr lang als Experte für selbstorganisiertes Lernen begleitet.

    Referent

    • Kevin Müller

  • Virtual Reality (VR) - für viele ist dieser Begriff hauptsächlich im Kontext von Gaming ein Begriff. Doch lässt sich VR als Methode auch sinnvoll in die Ausbildung integrieren? Was ist möglich und was existiert schon? Worin kann der Mehrwert für die Studierenden und die Institution liegen? Bietet VR die Möglichkeit für interdisziplinäres Teamtraining?
    Anhand eines aktuellen Projekts aus dem Bereich taktisches Training möchten wir versuchen, gemeinsam diese Fragen zu beantworten. Zusammen mit einem VR wollen wir uns Gedanken machen, inwieweit VR die Aus- und Weiterbildung in den Bereichen Rettungsdienst, Feuerwehr und Polizei unterstützen könnte.

    in Kooperation mit der Fusion Arena Zürich
    Fusion Arena Virtual Reality Center Zürich - Erlebnisse in der virtuellen Realität

    Referent

    • Retten und Lernen Werner Eberhard

      Werner Eberhard

      Dipl. Rettungssanitäter HF, NDS Anästhesiepflege, MAS A&PE, Fachverantwortlicher Simulation, Höhere Fachschule für Rettungsberufe (HFRB), Schutz & Rettung Zürich
Jetzt anmelden 19. - 20.11.2021
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