Universell und individuell

Chiropraktik steht zusammenfassend für die manuelle Behandlung von funktionellen Störungen des Bewegungsapparates und im speziellen der Wirbelsäule. Das Anwendungsspektrum ist sehr breit, Alterslimiten bestehen keine und der Effekt ist mitunter verblüffend.
Aufgrund eines vertraulichen Gespräches, einer klinischen Untersuchung und entsprechender Röntgenbilder stellt der Chiropraktor eine Diagnose und beginnt eine individuelle, fachgerechte Therapie.

 

Erfahren und kompetent

Die Chiropraktik im Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) ist organisatorisch dem Ambulatorium angegliedert. Eine vielseitige Infrastruktur und die enge Zusammenarbeit mit anderen Spezialisten sichern eine kompetente Behandlung vom ersten bis zum letzten Schritt.
Zuständig dafür ist Dr. Ernst W. Schroeder, Chiropraktiker. Nach spezifischer Ausbildung, einschliesslich eines mehrjährigen Fachstudiums in den USA, verfügt er über eine lange praktische Berufserfahrung. Der selbstständige Spezialist ist im SPZ konsiliarisch tätig und führt eine eigene Praxis in Bern.


Stationär und ambulant

Die Chiropraktik ist fester Bestandteil des Angebotes zur ganzheitlichen Rehabilitation von stationär aufgenommenen Para- und Tetraplegikern im SPZ. Ambulant durchgeführt, steht die Chiropraktik auch Fussgängern zur Verfügung.

Beispielsweise bei folgenden Beschwerden und Schmerzen:

  • Schleudertrauma

  • Kopfschmerzen (Verspannungen, Migräne)

  • Schwindelattacken

  • Halsstarre (Torticollis)

  • Hexenschuss

  • Chronische Kreuzschmerzen

  • Ischiasbeschwerden, Bandscheibenvorfall, Diskushernie

  • Gelenkprobleme: Schulter, Ellbogen, Hand, Hüfte, Knie und Fuss

  • Organische Störungen, vor allem bei Babys und Kleinkindern: Nasen-Ohren-Infektionen, Dreimonatskrämpfe, Asthma


Manuell und maschinell

Unter mehr als hundert chiropraktischen Techniken gilt diejenige mit dem Fallmechanismus und dem Behandlungsinstrument als eine der wirksamsten.
Der in einem Tisch eingebaute Fallmechanismus gibt auf eine genau einstellbare Kraftwirkung nach und lässt dann Teile der Tischoberfläche um einige Zentimeter nach unten bewegen. Diese Bewegung wird, ohne Verrenkung der Wirbelsäule, auf einzelne Segmente derselben übertragen.
Das Behandlungsinstrument gibt einen Impuls direkt auf den Wirbel. Um die Kraft gering zu halten, ist die Geschwindigkeit hoch. Muskuläre Behandlungen können die Therapie noch abrunden.

 

Ursachen und Wirkung

Funktionelle, segmentale Blockaden der Wirbelsäule können vielfältige Ursachen haben. Schon bei der Geburt passiert es gelegentlich, dass einzelne Wirbel “einrasten”, vergleichbar einer festgefahrenen Schublade. Gesamthaft häufiger sind Schmerzen und Einschränkungen der Bewegungsfreiheit als akute oder verzögerte Folge von Unfällen und Verletzungen; etwa infolge Kollisionen im Strassenverkehr, Stürzen, falschen Arbeitstechniken (Bücken, Lasten heben), schleichender Abnützung durch Beruf, Freizeit oder Sport. Davon ist nicht nur die Wirbelsäule betroffen, sondern auch die Gelenke, wie Hand, Ellenbogen, Schulter, Knie und Fuss.
Ziel des Chiropraktikers ist es, die Bewegungsharmonie der gesamten Wirbelsäule wieder herzustellen, respektive einzelne Wirbelsegmente in Schwingung zu versetzen.

 

Behandlung und Techniken

Spezielle Handgriffe und Techniken bringen komplexe Reflexmechanismen in Gang. Die Statik und Funktionen der Wirbelsäule werden beeinflusst. Die Bearbeitung eines einzelnen Segmentes richtet sich eigentlich immer aufs Ganze. Denn dort, wo der Schmerz lokalisiert wird, befindet sich längst nicht immer auch sein tatsächlicher Ursprung.
Kreuzweh wird oft durch einen eingeklemmten oder blockierten Halswirbel verursacht. Fachgerechte Behandlung nach dieser Methode hilft zudem bei organischen Störungen und aktiviert generell die Selbstheilungskräfte des Patienten.

 

Chiropraktik kann in vielen Fällen dauerhafte Abhilfe von Beschwerden schaffen oder gar Operationen verhindern.

Anerkannt und versichert

Die Chiropraktik stammt aus den USA, wo das Heilverfahren 1895 von David D. Palmer erstmals angewendet wurde. Er gründete später auch die erste Schule zur Ausbildung in diesem Fach. In der Schweiz wird die Chiropraktik seit 1931, anfangs noch illegal, praktiziert. Trotz heftigem Widerstand der Schulmediziner setzte sich die neue Behandlungsmethode langsam durch.
Inzwischen ist die Chiropraktik längst gesetzlich verankert. Die Kosten werden vollumfänglich durch Krankenkasse oder Unfallversicherung gedeckt. Sogar dann, wenn der Patient sich selbstständig, ohne Zuweisung durch den Hausarzt anmeldet (ausgenommen HMO und Hausarztmodell).

Unsere Fachperson

Kontakt

  • Terminvereinbarung Praxis Nottwil

    Dienstag bis Donnerstag
    Telefon +41 41 939 53 77

  • Praxis Bern (keine Terminvereinbarungen für Nottwil möglich)

    Montag, Mittwoch, Freitag
    Telefon +41 31 352 66 88

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