Pflege

Pflege im SPZ

Im Zentrum steht der Patient

Unser Ziel ist, Patientinnen und Patienten sowie deren Angehörige in den Mittelpunkt unserer Arbeit zu stellen.

Die Pflege ist ein fester Bestandteil des interdisziplinären Behandlungsteams und unterstützt Patienten und ihre Angehörigen rund um die Uhr. Eine enge Zusammenarbeit mit den verschiedenen Schnittstellen ist uns dabei sehr wichtig.

Verschiedene Teams von hoch qualifizierten Pflegefachpersonen betreuen unsere Patienten auf der Intensivstation, im Akutbereich und während der gesamten Rehabilitation. Mit dem bedarfsgerechten Einsatz von personellen, finanziellen, materiellen und infrastrukturellen Ressourcen erreichen wir eine hohe Patienten- und Mitarbeiterzufriedenheit.

Wir ermöglichen unseren Mitarbeitenden praxisorientierte, hochstehende Weiterbildungen und unterstützen sie bei der Erhaltung und Erweiterung ihres Fachwissens.

Fachbereiche

Kontakt

Unsere Kernkompetenzen

  • Querschnittgelähmte Menschen können aufgrund ihrer Lähmungshöhe in der Atemfunktion beeinträchtigt sein. In solchen Fällen ist eine gute Atemtherapie und/oder Beatmung erforderlich. Auch Kommunikationsfähigkeit und Schluckfunktion sind dabei wichtige Themen. In enger Zusammenarbeit mit der Logopädie verfügen wir über eine hohe fachliche Kompetenz im Trachealkanülenmanagement und Weaning.

    Beatmete Patienten werden im Schweizer Paraplegiker-Zentrum (SPZ) auf allen Pflegestationen betreut.

    Logopädie im SPZ

  • Im SPZ werden alle Mitarbeitenden der Pflege systematisch zum Thema Kinaesthetics geschult, um ihre Handlungskompetenzen für den körperlich anstrengenden Pflegealltag mit querschnittgelähmten Menschen zu stärken. Ob beim auf die Seite drehen, beim Aufsitzen an den Bettrand oder bei Transfers, das Wissen, wie sich ein Mensch natürlich bewegt und wie er seine Ressourcen aktiv einbringen kann, hilft den Pflegenden wie auch den unterstützten Menschen.

    Schulungsvideos

    Downloads

  • Querschnittgelähmte Menschen können ihre Blase und ihren Darm nicht physiologisch entleeren. Je nach Fähigkeit und Fertigkeit des Patienten werden dazu geeignete Hilfsmittel und Techniken angewendet und durch unsere Pflegefachpersonen instruiert.

  • Querschnittgelähmte Menschen bekommen durch ihre erhöhte Sensibilität der Haut schneller einen Dekubitus (Druckgeschwür). Die mehrmals tägliche Hautkontrolle, Druckentlastungen sowie spezielle Sitzkissen fördern die Durchblutung der gefährdeten Hautpartien. Die Herausforderung der Behandlung von Dekubitus stellt erhöhte Ansprüche an unsere Pflegefachpersonen, da ein Dekubitus ohne das Durchführen von präventiven Massnahmen durch die Betroffenen immer wieder entsteht.

  • Patienten mit einer Querschnittlähmung sind von einem veränderten Darmmanagement betroffen. Es gibt deshalb auch eine geringe Anzahl, welche von einem Stoma betroffen sind. In diesen Fällen bieten wir eine Beratung durch die Stomaexpertin an.

  • Die Diabetesfachberatung unterstützt und begleitet Personen mit der Diagnose Diabetes mellitus. Bei querschnittgelähmten Patienten, welche zusätzlich auch von einem Diabetes betroffen sind, ist die Information, Beratung und Schulung sehr wichtig.

  • Die Spitalhygiene ist für die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von nosokomialen (im Spital erworbene) Infektionen verantwortlich. Eingeschlossen sind dabei alle Massnahmen zur Verhütung von Krankheiten und Erhaltung und Festigung der Gesundheit sowie der Sicherung der Hygiene in den Ver- und Entsorgung und technischen Bereichen.

  • Der Pflege von Händen und Füssen bedarf es einer hohen Aufmerksamkeit, weswegen wir mit ausgebildeten Podologinnen arbeiten. Sie haben die Aufgabe Füsse und Hände fachgerecht zu behandeln aber genauso Patienten in ihrer Selbstwahrnehmung anzuleiten, damit sie ihren Füssen eine besondere Achtung entgegen bringen. Bei Komplikationen arbeiten sie eng mit den Ärzten und Pflegenden zusammen.

  • Die psychische Gesundheit hat einen grossen Einfluss auf die Genesung und auf den Verlauf einer Rehabilitation. Wir machen es uns zur Aufgabe, auf die vielseitigen Bedürfnisse von Menschen mit psychischen Leiden einzugehen. Durch spezialisierte Angebote und qualifizierte Fachpersonen wird es auch für Menschen in schweren psychischen Krisen möglich, von einer umfassenden Rehabilitation zu profitieren.

  • Zentrales Thema der Patientenedukation ist die Förderung des Selbstmanagements und die Stärkung der eigenen Gesundheitskompetenz. Unsere Patienten sollen eine hohe Unabhängigkeit und Entscheidungsfähigkeit erreichen. Dies bedeutet, dass die Patientinnen und Patienten und ihre Angehörigen durch die Pflegefachpersonen systematisch in der Selbstversorgung beraten und instruiert werden, um die Eigenverantwortung zu übernehmen und ihre Selbstkompetenz zu stärken.

    Para Know-how bietet gezielt Fortbildungen für Patienten während und nach der Rehabilitation an.

    Zur Patientenedukation gehört auch das Peer Counselling – die Beratung von Betroffenen für Betroffene (unter Para Know-how zu finden).

    Für Sie auch interessant

  • Kurse für Health Professionals im Betreuungsumfeld von querschnittgelähmten Menschen.

    Paracademy - Kursübersicht und Anmeldung

    Paracademy - Broschüre

    Werden Sie jetzt Mitglied und erhalten Sie im Ernstfall CHF 250'000 Gönnerunterstützung.

    Spenden Sie jetzt und unterstützen Sie unsere Projekte zugunsten Querschnittgelähmter.