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Tipps bei Kopfschmerzen

Kopfschmerzen gehören zu den häufigsten Gesundheitsbeschwerden. 14% aller Menschen leiden an Migräne, 60% an Spannungskopfschmerzen und 3% an chronischen Kopfschmerzen. Stärke und Häufigkeit von Kopfschmerzen werden nicht nur von körperlichen Faktoren wie Gene und Gehirn beeinflusst, sondern auch durch psychologische und soziale Faktoren - dazu zählen Stress, Stimmung, Entspannungsfähigkeit und die Lebenssituation in Beruf und Familie. Unser Facharzt Neurologie, Dr. med. Gunther Landmann, hat einige Tipps ausgearbeitet die Ihnen beim Thema Kopfschmerzen helfen können. 

«14% aller Menschen leiden an Migräne, 60% an Spannungskopfschmerzen und 3% an chronischen Kopfschmerzen.»

1. Achten Sie auf eine gesunde Lebensführung

Zur Vorbeugung vor Kopfschmerzen hilft eine gesunde Lebensweise: regelmässig schlafen und essen ist ein Teil davon. Ausserdem sollte Sie genügend Pausen am Tag machen und sich körperlich aktiv betätigen.

2. Ausdauertraining

Das Ausdauertraining besitzt einen hohen Stellenwert bei der Migräne aber auch beim episodischen und chronischen Kopfschmerzen vom Spannungstyp. Ein moderates/aerobes Ausdauertraining kann die Anzahl der Attacken, die Schmerzintensität und –dauer reduzieren. Welche Ausdauerformen gehören dazu und welche haben den besten Effekt? Zu nennen sind Nordic Walking, leichtes Joggen, Wandern, Schwimmen, Aerobic und Skilanglauf. Beim Trainieren an Geräten wird das Fahrrad, Laufband, Rudern und der Crosstrainer empfohlen. Voran steht die Freude an der Bewegung zu finden, um diese in das Leben zu integrieren, zumal es keinen Hinweis für die Überlegenheit einer bestimmten Sportart gibt.

3. Behandlung häufiger Kopfschmerzen

Treten Kopfschmerzen häufig auf, werden zur Prophylaxe oft Kopfschmerz-vorbeugende Medikamente benötigt.

4. Zu viele Medikamente können Kopfschmerzen auslösen

Bei Einnahme von Kopfschmerzmedikamenten an über 10 Tagen im Monat, wird von einem Medikamentenübergebrauch gesprochen, welcher die Kopfschmerzerkrankung verschlechtern kann. Hier braucht es nicht selten einen Medikamentenentzug.

5. Nutzen Sie die multimodale Therapie

Häufige oder chronische Kopfschmerzen bedürfen oft einer Teambehandlung aus Neurologen, Physiotherapeuten und Schmerzpsychologen, in einigen Fällen auch eine stationäre Behandlung.

Wichtig: Neu aufgetretenes, sich veränderndes oder unklares Kopfschmerzen immer neurologisch abklären.

6. Übungen und manualtherapeutische Techniken

Ein geeignetes Übungsprogramm für die Nacken- und Kiefermuskulatur können gute Ergebnisse zeigen, ähnlich wie beim Ausdauertraining. Übungen können anstatt oder besser in Kombination mit Ausdauertraining angewendet werdenManualtherapeutische Techniken ( Die Therapie wird von einem Therapeuten mithilfe von Bewegungen am Betroffenen durchgeführt und dieser bleibt dabei selbst passiv) können angewendet werden, wenn diese bei der Testung einen positiven Einfluss auf die Schmerzen haben. Sie können dann als unterstützende Massnahme eingesetzt werden, um die sportlichen Aktivitäten zu erleichtern. Als alleinige Massnahme sollten Manualtherapeutische Techniken nicht eingesetzt werden.

7. Beratung

Die Beratung der Patienten zeigt ebenfalls einen positiven Effekt. In der Beratung sollten Kopfschmerztypen, Zusammenhänge und physiotherapeutische Behandlungsoptionen besprochen werden. Fachübergreifend sind die Auswirkung von Stress und einem veränderten Schlafverhalten auf die Schmerzen anzusprechen, um gegebenfalls weiter unterstützende psychologische Therapieverfahren zu integrieren.

«Die Kombination aus Ausdauertraining, Übungen (auch für das Gleichgewicht) und die Beratung von Patienten zeigen die bestmögliche Wirkung der Physiotherapie bei primären Kopfschmerzen.»

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