Bibliothek Lesungen

Kommende Lesungen

    • Die in Berlin lebende Argentinierin María Cecilia Barbetta liest in der Bibliothek des Schweizer Paraplegiker-Zentrums aus ihrem Roman «Nachtleuchten».

      «Nachtleuchten» ist ein grosses gesellschaftliches Panorama Argentiniens in hundert kurzen Geschichten, im Jahr 1974. Es wimmelt von Menschen, Menschen, die mitten im alltäglichen Leben stehen, ihre Sehnsüchte und Träume, Befürchtungen und Ängste erzählen. Nicht die grosse Politik und die mächtigen Männer stehen im Mittelpunkt, sondern die kleinen Leute aus Ballester, Menschen mit italienischen oder libanesischen Wurzeln: Kioskverkäufer, Frisöre, Bäcker, Wäschereibesitzer, Mechaniker der Autowerkstatt «Autopia», jede Menge Nonnen und Schülerinnen, eine Arzt- und eine Anwaltsfamilie. Ein buntes Kaleidoskop von Stimmen, Farben, Eindrücken.

      Eine Art Hauptfigur gibt es dennoch, sie ist kein Mensch, sondern die nachtleuchtende «Madonna von Ballester», die von der elfjährigen Teresa von Haus zu Haus getragen wird. Diese Madonna ist es, die die vielen Fäden über Zeit und Raum hinweg zusammenführt und Einblicke gibt, in die Lebenssituationen der Menschen, in alle möglichen Gesellschaftsschichten.

      María Cecilia Barbetta wurde 1972 in Buenos Aires, Argentinien, geboren. Sie besuchte die deutsche Schule in Buenos Aires und entschied sich danach für ein Studium Deutsch als Fremdsprache. Auf Deutsch zu schreiben, macht mich glücklich, sagt María Cecilia Barbetta, die sich so sehr in die deutsche Sprache verliebte, dass sie 1996 zum Germanistikstudium nach Berlin kam, dort promovierte und in Berlin blieb.

       

      Nachtleuchten von Maria Cecilia Barbetta
    Lage Bibliothek

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